Das Herzensgebet – eine uralte Praxis neu entdeckt

Shownotes

Das Herzensgebet ist eine uralte christliche Praxis der Sammlung, Wiederholung und inneren Wahrnehmung. In dieser Folge folgen Sandra Hauser und Kirstin Ohlsson seiner Spur von den Wüstenvätern über das Jesusgebet bis in die heutige Meditations- und Bewusstseinsforschung. Wir sprechen darüber, was es bedeutet, mit dem „Herzen“ zu beten, warum Wiederholung und Atem eine Rolle spielen und was diese stille Praxis mit Frieden, Klarheit und veränderter Wahrnehmung zu tun hat. Wir fragen auch, was sich davon wissenschaftlich sagen lässt: Was wissen wir über Meditation, Aufmerksamkeit, Herzratenvariabilität und veränderte Bewusstseinszustände?

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00:00:02: Herzlich willkommen zu unserem Podcast Spirit und Psyche.

00:00:06: Christliche um psychologische Spiritualität in Gespräch.

00:00:10: Wir, das sind Kirstin Sozialpädagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

00:00:15: Und Sandra Theologin und Journalistin

00:00:19: Wir unterhalten uns einmal im Monat über Themen Im Schnittwelt von Spiritualität, Theologie und Psychologie

00:00:26: Mit Blick auf Alt und Neu auf Theorie und Praxis, und aus unseren ganz persönlichen Erfahrungen.

00:00:33: Hallo!

00:00:35: Ja wir freuen uns heute euch mit dem Herzensgebet oder einfach einer christlichen Mantra Meditationsform vertraut zu machen.

00:00:44: Wir haben das letzte Mal ja im Gespräch festgestellt dass das so eine Praxis ist die wir beide kennen und auch beide praktizieren und die uns schon unglaublich viel geholfen hat Und deswegen möchten wir heute dieser Praxis eine Folge widmen Und wir glauben einfach, dass es eventuell für dich auch interessant sein könnte.

00:01:02: Weil wir ja gerade jetzt vielleicht auch in einer herausfordernden Zeit leben... Es gibt einfach sehr viele Herausforderungen die uns alle betreffen, kollektiv aber auch persönlich in unserem Privatleben und wir haben das Gefühl, dass diese Praxis uns wirklich hilft durch die Herausforderung des Alltags besser damit klarzukommen.

00:01:25: Um diesem Herzensgebet oder eben dieser Meditationsform näherzukommen, könnte man sich erst mal die Ursprünger angucken wo das so herkommt.

00:01:35: Und da ist natürlich ganz viel im Dunkeln weil es sehr sehr lange her ist und weil es dazu ja auch keine genauen Aufzeichnungen gibt was aber deutlich ist dass in fast allen Religionen irgendeine Variante von Meditationsformen in solchen Kurzformeln, obwohl man das Mantra benannt wurde es natürlich sowieso früher nicht so.

00:01:59: Aber das ist wirklich ein Kultur- und Religionsübergreifendes Phänomen und verbindet vielleicht dann auch verschiedene Weltanschauungen und Menschen so miteinander.

00:02:13: Es ist im Hinduismus, es ist in Buddhismus und es ist im Sufismus zu finden.

00:02:18: Und es gibt eben auch diese spezielle christliche Variante.

00:02:23: ob die Ursprünge jetzt wirklich bei den Wüstenvätern liegen das sind Menschen gewesen oder Einsiedler gewesen die sich in die Wüste zurückgezogen haben und dort am Anfang vor allen Dingen Psalmen als Kurzformel oder einen Psalmvers als Kurzformel wiederholt haben.

00:02:42: Die Sachen, die es da drüber gibt an Beschreibungen zeigen das ist wohl ein unablässiges Gebet gewesen.

00:02:49: Also das bedeutet eben dass man sich nicht nur zwanzig Minuten zu Meditieren hingesetzt hat sondern dass diese Wüstenväter und so weit ich weiß gab es auch Wüstenmutter in einer Dauerschleife den ganzen Tag durch und eigentlich sogar zielmäßig auch im Tiefschlaf weiter ihren gewählten Pers wiederholt haben mit dem Ziel der inneren Sammlung und was es sonst so für Effekte durch solche Meditationen und Kontemplationen geben kann.

00:03:20: Aufgegriffen ist das dann, also es gibt wohl Aufzeichnungen von sowohl Evagios Ponticus als auch von Cassian und aber etwas klarer wurde es dann als Benedikt von Nusia dass wohl als Grundlage des Benedictiner Ordens gelegt hat und damit aber auch immer in seinen Beschreibungen auf Cassian zurück verwiesen hat.

00:03:44: Und da kommt eigentlich dieses Wort von Ora et Labora wahr, wohl es ist zumindest eine Vermutung die nahe liegt gar keinen Sinn im Sinne nicht von entweder beten oder arbeiten sondern im Sinne einer Gleichzeitigkeit.

00:03:58: dieses und also Ora heißt eben Beten Labore arbeiten und eben, dass es die Idee war gleichzeitig während der Arbeit weiter zu beten.

00:04:10: Und das ist so der Ursprung, der mir bisher bekannt ist.

00:04:16: ob das alles jetzt ganz nachgewiesen ist kann ich nicht sagen, das ist nicht mein Fachgebiet aber ich fand's interessant.

00:04:23: Aber es ging ja dann auch noch weiter und ich glaube gerade San Radu du hast ja das gebet glaube ich über einen ganz anderen Weg kennengelernt.

00:04:34: Genau, genau also... Ich hatte tatsächlich von dem Gebet, der in meinem ganzen Theologiestudium ist nichts gehört, klingt jetzt beziehungsweise bis ich dann nach Weißrussland das Auslandsstudium gemacht habe, bis dahin zumindest hatte ich davon nichts gehört!

00:04:48: Also auch in der Kirche nicht.

00:04:51: und diese ganze Tradition der Mönche, das habe ich erst alles später irgendwie mal erfahren.

00:04:58: Meine Begegnung war tatsächlich dann wo ich eben orthodoxe Theologie studiert hatte in Weißrussland und da bin ich halt über Umwege als ich dann wieder zu Hause war wenn ich dann auf dieses Buch gestoßen... Das nennt sich Aufricht die Erzählung eines russischen Pilgers im Deutschen und es wurde eben herausgegeben von einem deutschen Arzt Emanuel Junglausen.

00:05:17: und ja da geht es eigentlich um einen einen ganz einfachen Menschen, der eines Tages beschließt zu Pilgern.

00:05:27: Also er macht sich auf den Weg und läuft dann los.

00:05:30: Ich kann ja mal den Anfang vorlesen so als Teil erstes Kapitel.

00:05:34: da erfahren wir dann wie dieser Pilger also auch diese Idee überhaupt gekommen ist unablierlich zu beten.

00:05:43: Und zwar schreibt er von sich, ich nach der Knade Gottes ein Christmensch mein Werk nach einem großer Sünder meiner Berufung nach Ein heimatloser Pilger niedersten Standes Pilgere von Ort zu Ort.

00:05:55: Folgendes ist meine Habe auf dem Rücken trage Ich einen Beutel mit trockenem Brot und Auf Der Prust die Heilige Bibel.

00:06:02: das ist alles.

00:06:03: in der vierundzwanzigsten Woche Nach Pfingsten kam ich In eine Kirche zur Liturgie um dort zu beten.

00:06:10: Gelesen wurde aus der ersten Apistole an die Tessalonicher im fünften Kapitel, der siebzehnte Pheas.

00:06:16: Der lautet, betet ohne Unterlass.

00:06:19: Dieses Wort prägt es sich mir besonders ein und ich begann darüber nachzudenken wie man wohl ohne unterlass beten könne wenn doch ein jeder Mensch auch andere Dinge verrichten muss um sein Leben zu erhalten.

00:06:32: Ja also da berichtet er dann anschließend so seinen Weg nach Menschen sucht, die ihm das vielleicht beibringen können oder die dem erklären können also wie man das macht.

00:06:47: und schließlich trifft er dann irgendwann ein Starretz auf seinem Weg.

00:06:50: Also starten waren die spirituellen Väter der damaligen Zeit in Russland, den man eben sehr viel zugutraut hat.

00:07:00: So ein geistlicher Spürterlehinsicht und der hat ihn dann einen Buch empfohlen das heißt im deutschen Übertragen Tuggenliebe Im russischen ist es die Dobrote Lubie.

00:07:09: Das ist eigentlich eine riesige Sammlung von Sprüchen von Kirchenvätern.

00:07:16: Ja, da findet er dann die Unterweisung tatsächlich Wort vor Wort.

00:07:20: Eine Anleitung setzt dich still und einsam hin.

00:07:22: neige den Kopf schließe die Augen atme recht leicht blicke mit deiner Einbildung in dein Herz führe den Geist das heißt aus dem Kopf ins Herz beim Atmen sprich leise die Lippen bewegend oder nur im Geiste Herr Jesus Christus erbarme dich meiner Ja, also das Gebet, das zieht man jetzt auch an der Stelle schon betrifft eben.

00:07:45: Also obwohl es oft Herzensgebet genaten wird, betrifgt eben keinesfalls nur des Herz sondern auch dem Kopf.

00:07:52: Es ist irgendwie so eine Kombi eigentlich von Kopf und Herz passt ja schon prima eigentlich Zu.

00:07:59: Herz mit Kopf, Kirstin.

00:08:03: Das ist allerdings Zufall!

00:08:11: Da haben wir jetzt ja gerade die Formel auch schon mal gehört.

00:08:13: also die langen Formel heißt eben Jesus Christus Sohn Gottes erbarme dich meiner des Sünders.

00:08:20: es existieren aber auch viele Wurzform, auch zum Beispiel in griechischer Form.

00:08:25: Also dann Christe Eleison

00:08:27: z.B.,

00:08:28: oder eben einfach der Name Jesus.

00:08:32: und das Spannende ist ja gerade an dieser Form... Was würdest du sagen?

00:08:39: Ist es Gebet oder ist es Mantra?

00:08:45: Ich würde sagen beides.

00:08:48: Ich glaube, es hat auch unterschiedliche Schwerpunkte.

00:08:51: Also in der Benutzung merkt man das auch manchmal und ist es beides drin möglich für mich.

00:08:59: Ich denke, ich weiß nicht, wahrscheinlich wird dich ähnlich oder?

00:09:02: Genau, also das finde ich noch mal einen wichtigen Punkt.

00:09:04: Es kommt auch vielleicht ein bisschen drauf an in welcher Stimmung man das jetzt gerade betet und wie man es verwendet.

00:09:11: Aber das Spannende finde ich halt tatsächlich... ...es ist immer auf jeden Fall der Name drin.

00:09:16: Also egal, selbst wenn man eine ganz kurze Form wählt dann ist es trotzdem Jesus.

00:09:21: Und ja, es gibt natürlich auch andere Formen die gelehrt werden können wo man nicht Jesus sagt sondern Liebe oder was einem dann frieden oder so.

00:09:32: Aber diejenigen, die jedenfalls sagen das es wichtig wäre den Namen irgendwie zu beten.

00:09:39: Die haben da schon auch nachvollziehbare Gründe.

00:09:41: also in Russland gab's hier eine Blütezeit mal wo tatsächlich Ja, ich sag mal die intellektuelle Schicht.

00:09:50: Jetzt nicht die Bauern unbedingt aber die Intellektuellen angefangen haben das so in der Breite irgendwie, so gerade im Achtzehn-Ninz Jahrhundert zu beten und da kam dann tatsächlich auch in dieser intellektuellem Glasesson Diskussion auf was es denn mit diesem Namen auf sich hat?

00:10:03: Und da kamen dann einige Konzepte, wurden so entwickelt und da ging's hauptsächlich darum einfach zu sagen diese Name ist eben auch Energieträger.

00:10:12: also tatsächlich war dann die Vorstellung ganz groß dass durch diesen Namen, also wenn ich Jesus habe auch so eine Form Real Präsenz.

00:10:20: Wir erinnern uns an die Arme als Diskussion und irgendwie erinnert das ein bisschen daran.

00:10:24: aber es ist halt die Vorstellung dass wenn ich den Namen sage dass dann irgendwie auch der Mensch und dessen Energie auch gleich irgendwie anwesend ist.

00:10:32: ja und das finde ich insofern einfach spannend oder auch wichtig weil ich dann wenigstens Ja, ich weiß wenigstens an wen ich mich da jetzt wende.

00:10:40: Also Jesus hat für mich jetzt einfach nur durchweg positive Aktionen so... das ist natürlich nicht bei der Frau wichtig glaube ich.

00:10:46: und tatsächlich wenn ich ihn halt durch dieses Gebet anrufe dann habe ich schon so ein für miches Gefühl Dann trete ich halt irgendwie in dieses Energiefeld oder einfach in diese Nähe Jesus an die ich glaube irgendwie rein oder so.

00:11:06: Bei mir ist das tatsächlich ähnlich und gleichzeitig habe ich aber auch... Ich hab ausprobiert mit verschiedenen Begriffen, mit verschiedenen Namen.

00:11:13: Ich habe auch in verschiedenen Gruppen einfach als Gruppenmeditation haben wir uns auf bestimmte Sachen mal geeinigt und es ist unterschiedlich.

00:11:22: also nach meiner Erfahrung ist es unterschiedlich je nachdem was man anruft oder wen man an ruft.

00:11:28: Also was man wirklich von Wort oder Namen benutzt.

00:11:32: Das ist tatsächlich so in meiner gespürten Erfahrung.

00:11:38: Und dann kommt es natürlich dazu, es gibt viele Menschen die mit Jesus Christus nicht nur nichts anfangen können sondern auch da ein Problem mit haben und das finde ich durchaus berechtigt.

00:11:49: Ich glaube dass trotzdem dieses Herzensgebet weil es eben verschiedene Sachen also das klassische Herzens Gebet ist eben ja das mit jesus christus und das in das Herz hinein zu sprechen oder mit dem herzen zu beten.

00:12:03: Ich glaube, man muss nicht beiden zustimmen können um es benutzen zu können sondern man kann bestimmt da auch das Ganze öffnen.

00:12:11: Ich denke zum Beispiel dass Wort Liebe ist in jedem Fall ja in Jesus beinhaltet oder spricht dasselbe an.

00:12:19: aber die Erfahrung kenne ich auch dass das einen Unterschied macht.

00:12:24: Ja, ich meine... Ich habe mir tatsächlich auch vor einiger Zeit mal so bisschen gefragt, ob dieser rohresen Granz der gerade bei den Katholiken halt eine ganz große Rolle spielt oder Frömmigkeit.

00:12:32: Ob das sich auch eine Rolle spielt?

00:12:33: Dass dann halt manche Leute die vielleicht mit diesem männlichen Element irgendwie Probleme haben, dass sie dann halt lieber den Namen Maria aussprechen und das könnte ja auch irgendwie dann einfach, ja also durchaus möglich sein.

00:12:47: Es ist natürlich jetzt das Mögliche dass sich dann einfach sagen irgendwie mit Jesus ich habe mir dem gerade vielleicht.

00:12:52: wenn nur aus einer fundamentalen Gemeinde kommt kann es ja auch sein dass man wirklich keine Durchweg positiven Astation hat.

00:12:57: Ja deswegen sprecht da wirklich auch nur für mich.

00:12:59: Also ich glaube wenn man da wirklich ganz stark vielleicht auch tatsächlich geistlichen Missbrauch erlebt hat oder sonst irgendwas im Jesu-Namen Dann ist es wahrscheinlich nicht hilfreich diesen Namen anzusprechen.

00:13:08: dann würde eventuell ein anderer Name helfen von Maria oder vom Heiligen sagst, Friede irgendwas ganz Allgemeines.

00:13:16: Das ist dann wesentlich sinnvoller.

00:13:19: Ja wir wollten ja noch darauf hinweisen dass es auch so ist das dieses Gebet eben nicht.

00:13:25: also heißt eben auch nicht immer deswegen Jesus gebet sondern es gibt auch noch andere Begrifflichkeiten wobei das einfach sehr unterschiedlich ist wie das gehandhabt wird.

00:13:35: Also ich habe jetzt tatsächlich nachdem ich dann durch diese Lektüre der aufrichtende Erzählung eines russischen Pilgers drauf gestoßen bin.

00:13:43: Habe ich das eine Weile für mich geübt und dann habe ich aber irgendwie, ja irgendwie war es noch nicht so flüssig und mir hat noch was gefehlt.

00:13:50: Und dann bin ich jetzt über dieses Ruhrgebet, den Begriff Ruhrgebet gestolpert bei dem Peter... Ich glaube man spricht den Dickhoff aus, Peter Dickhoffe.

00:13:57: Der hat mehrere Werke geschrieben über das Ruhrgebiet Und damals gab es auch noch online, glaube ich, Bibel TV oder so.

00:14:05: eine schöne Einführung einfach persönlich von ihm.

00:14:08: Das war dann bei mir ein bisschen der Turn, dass ich das erste Mal an Mantra gefunden habe was nicht so lang war, sondern kürzeres und das hat dann wirklich bei mir den Unterschied ausgemacht.

00:14:20: Aber das ist eben nur eine Schule!

00:14:24: Ich weiß noch von Franz Jalis zum Beispiel, der relativ viel geschrieben hat nennt es tatsächlich Jesus Gebet und dann gibt's eben noch die Begriffe Herzensgebet.

00:14:33: Das kommt dann tatsächlich eher aus dieser Östin-Tradition, die ich gerade angesprochen habe also von diesem Dorbrottelubie Tugendliebe oder auch Filokali.

00:14:41: das kann man auch kaufen.

00:14:42: Die kleine Filokalie gibt es als kleinen Lektüre zu kaufen Und das wurde eben hauptsächlich eingeführt Mainz Wissens von einem Abt Emmanuel Jungklausen im Westen.

00:14:54: Ich kenne ein paar Leute persönlich von Via Cordes.

00:14:56: Ich weiß nicht, ob du da vertraut bist?

00:14:59: Nicht besonders... ich kenne einfach ein paar Leuten die da Mitglied sind.

00:15:01: sozusagen ist es auch so eine Art Übungsweg, weil man glaube ich sehr viel Herzensgebet praktiziert und erstmal lernt und so weitergibt.

00:15:08: Und dann geht's eben noch sehr viele Bücher bei sich von Andreas Ebert.

00:15:11: also das sind so ungefähr die Menschen vor denen wir das jetzt glaube ich kennen.

00:15:17: Dann Sabine Boebert.

00:15:20: ja von ihr habe ich dann nochmal auch das Jesus-Gebet.

00:15:26: Sie hat ja auch einige Bücher oder jedenfalls ein Buch, glaube ich, darüber geschrieben und sonst halt sehr viel Kurse dazu und baut es in ihr MTP was jetzt so ein bisschen größeres Konzept ist mit ein dieses Jesus- Gebet Ja und dadurch, dass es eben so viele verschiedene vielleicht auch Schulen oder Namen gibt.

00:15:44: Und so ist das auch tatsächlich so, dass man jetzt nicht sagen kann, es gibt diese einheitliche Praxis.

00:15:48: So macht man's und nicht anders sondern offensichtlich gibt es auch viele Varianten hier nach Lehrer natürlich aber auch bestimmte Schwerpunkte.

00:15:56: also genau bei mir war das so, daß ich tatsächlich am Anfang das nur mit dem Kopf gesprochen hatte glaube ich weil ich das ja nur gelesen hatte in diesem Buch Und auch später bei dem Dickhoff habe ich jetzt nicht so groß irgendwie gehört, dass man da irgendwas mit dem Herzen anstellen soll.

00:16:11: Das habe ich dann wirklich erst mal später irgendwann so nach und nach... ... herausgefunden, auch über die V-Space-Praxis und so.

00:16:19: Wo ich dann festgestellt habe, ah ja!

00:16:21: Ich kann wirklich mein Denken... also die im Osten nennen das News,... ...dann dieses Denken tatsächlich in meinen Herzraum irgendwie verlagern.

00:16:27: Mir war das dann auch eine total neue Erfahrung.

00:16:30: Und dann hab' ich angefangen es auch manchmal mit dem dann zu koppeln und so.... ...und ich glaube auch dass es im Oston sozusagen der Gamechanger ist.

00:16:38: Aber natürlich gibt's da begründete medizinische vielleicht Vorbehalte,... ...das man natürlich vorsichtig sein muss.

00:16:46: weil es natürlich dann durch die Atmung ins Herz, auch aufs Herz sich auswirkt.

00:16:49: Aber im allermeisten Fällen wenn man das jetzt nicht zu häufig macht hat's eigentlich nur positive Wirkung.

00:16:56: Genau aber wie hast du denn gelernt oder wie praktizierst Du es denn?

00:17:02: Ja also ich bin auch über den Kopf... Also ich glaube auch dass das ein... Aus meiner Sicht ist das ein möglicher und auch in sich schlüssig sinnvoller Weg erstmal die Gedanken zu beruhigen um später irgendwie an die Gefühle ranzugeben.

00:17:20: Es mag andere geben, die das genau ungekehrt gemacht haben und einfach mal von der Idee her mit dem Kopf ist das Denken verbunden, mit dem Herzen verbinden wir eher die Gefüle Und klar geht es dann über diesen Raum hinaus irgendwann und eröffnen sich nochmal weitere Welten wenn man da irgendwie weitergeht.

00:17:40: aber So ist ja diese erste Assoziationskette und ich habe es auch erst mal als Gedankenberuhigung.

00:17:47: Und das ist, glaube ich so der Erste Teil wenn man irgendwie verändern will.

00:17:52: Es ist schon mal super, wenn man erstmal anfangen kann seine Gedanken zu steuern.

00:17:56: die machen nämlich erzaunlicherweise sonst echt was sie wollen.

00:18:00: Das war so mein großer, ja der große Unterschied Als ich dann nach all den vielen anderen Verfahren Meditation und damit dann speziell eben dieses, ja damals erst mal Mantra-Meditationen später Herzensgebiet kennengelernt haben.

00:18:20: Und der Start war für mich halt auch ... einen Mantra im Kopf zu haben.

00:18:27: Damit sind wir dann ja auch in dem Bereich, wo verschiedene andere ... Es gibt ein bisschen was an Meditationen, das schon erforscht ist.

00:18:34: Meistens geht es irgendwie auf die buddhistische Tradition zurück, die sie dann medizinisch überprüfen vielleicht auch weil die wirklich leichter und leichter Meister zu finden sind.

00:18:45: ich weiß nicht wie weit die Verbreitung im christlichen Jahr da gibt es mit Sicherheit immer noch Menschen Und Mönche und gerade im Orthodoxen mit Sicherheit auch Mönchen mit viel, also mit entsprechender gleicher Erfahrung.

00:18:59: Aber trotzdem ist irgendwie das buddhistische Präsenter in der Öffentlichkeit zumindest so dass das glaube ich einfacher ist.

00:19:06: die zu... untersuchen sozusagen und es gibt halt solche Sachen wie eine einspitztige Konzentration.

00:19:12: Es gibt EEG-Untersuchungen, wo dann auch irgendwie diese Worte mit Gammarband usw.

00:19:17: dann mal irgendwie auftauchen ist aber eine ganz spezielle Variante davon.

00:19:22: also das jetzt wirklich medizinisch auseinander zu nehmen.

00:19:25: Aber es ist auf alle Fälle so dass sich im Gehirn was verändert, wenn man meditiert.

00:19:31: Also die Frequenzen dieser Gehirnenwellen, die meisten kennst du, Wetter und vor allen Dingen Alpha haben viele schon mal gehört.

00:19:37: Die Alpha-Wellen diese Entspannungswellen da, es gibt dann noch eben die anderen Wetter.

00:19:42: Wetter hat unser Alltagsbewusstsein, dann Alpha, die Entspanung, dann die Speidenschlafvarianten und eben dieses besagte Gammaband über.

00:19:50: Aber das ist alles nur so in Ansätzen bisher.

00:19:53: ich glaube er forscht wobei es gibt vielleicht Bereiche mehr haben, aber man findet es nicht so wahnsinnig leicht.

00:19:59: Das ist ja wobei auch immer die Forschung ja auch immer eine Frage daran ist wer finanziert das dann und hat man Interesse daran was zu finanzieren?

00:20:06: Und deswegen bleiben solche Sachen halt oft auf der Strecke.

00:20:09: Genau und dann gibt es ja auch noch diese Herzkohärenz- und Herzmagnetfelssachen.

00:20:14: also da gibt es etwas ausgiebigere Forschungen zu.

00:20:20: Genau, es gibt schon Forschung dazu.

00:20:22: Aber du hast halt recht, so wie du gerade gesagt hast ist auch so wer finanziert.

00:20:27: Deswegen gibt es da einfach auf dem Feld bis jetzt nicht so viele.

00:20:31: also man zitiert nicht umsonst immer dieses Hafenmaß-Institut weil's halt irgendwie nur dieses Gip momentan in USA und mir ist auch sonst bis jetzt keins bekannt.

00:20:41: Es scheint auch sehr schwierig zu sein die nötigen Apparate zu haben um sozusagen das Herz das Gehirn sozusagen während der Meditieren zu erforschen.

00:20:50: Ja, aber ich finde es jedenfalls schon mal total spannend.

00:20:53: Ich habe mich eine Weile mit dieser Forschung eben von diesem Hartmarse-Institut beschäftigt und da ja also das nennt sich ja quasi Herzmathematik, die erforscht halt quasi des Herz als Informationsverarbeitendes Zentrum.

00:21:09: Also da ist Zentral eigentlich die Erkenntnis gewesen.

00:21:15: Also das ist so die Neukardiologie, also die Forschung des Herzgehörns.

00:21:22: Man hat einfach herausgefunden dass es eben auch neuronale Zellen, also diese selben Zellen die es im Gehirn gibt, auch im Herzen gibt.

00:21:29: und das wird da also schwerpunktmäßig eigentlich erforscht.

00:21:33: und das ist ein bisschen der Anfang Von der Meditationsforschung gewesen war ja natürlich erstmal so Wellnessbereich und Business, dass man halt rausfinden wollte was es da vielleicht für Techniken gibt.

00:21:47: Einmal natürlich... einfach um entspannter zu werden und dann aber auch natürlich einfach Bereich der Gesundheit.

00:21:53: Also es gibt ja unglaublich viele Herzkrankheiten oder einfach Menschen, die herzkrank sind und natürlich besteht deswegen auch in Interesse und wird finanziert.

00:22:02: Das ist glaube ich also das war eher die Intention dass man die Leute gesünder kriegt und ausgeglichener und da hat man denn eben verschiedene Sachen über's Herz rausgefunden und das finde ich insofern halt spannend weil man da halt sagen kann also einmal gibt es eben dieses unglaubliche große Herzmagnetfeld ist offensichtlich viel größer oder man kann heute halt auch durch die besseren feineren.

00:22:24: Messgeräte einfach auf eine größere Entfernung hinaus sozusagen die Auswirkungen von diesem Herzmagnetfeld messen.

00:22:30: Wer weiß, wenn man noch feinere Apparate herstellt vielleicht kann man ja dann noch mehr messen sage ich mir immer.

00:22:35: aber jedenfalls momentan ist das wirklich schon teilweise auf mehrere Meter weit entfernt von dem Menschen gemessen worden dieses Magnetfeld und es auf jeden Fall eindeutig größer viel größer als das vom Gehirn Total spannende Erkenntnis.

00:22:50: Und dazu kommt halt dann noch so.

00:22:52: ein anderer Faktor, der jetzt gerade im Bereich auf die Gesundheit noch eine größere Rolle spielt ist.

00:22:57: Es ist so der Faktore des Herz, das nennt sich Herzraten-Variabilität.

00:23:01: Das bedeutet einfach dass unser Herz schlägt nicht immer genau gleich sondern der Rhythmus ist so leicht verschoben und es ist eigentlich ein Kennzeichen dafür, dass man sehr gesund ist.

00:23:12: also je je leicht verschoben.

00:23:16: Das klingt jetzt absurd, aber je chaotischer quasi in gewisser Weise, also nicht zu chaotisch, aber so ein bisschen chaotich scheint wohl sehr gut auf die Gesundheit sich auszuwirken und diese Faktor kann eben sehr stark verbessert werden durch und da gibt es extra Übungen von diesem Institut eben durch Atmung in das Herz hinein.

00:23:34: Und das fand ich jetzt persönlich halt total spannend, wo ich mich damit beschäftigt habe so im Hinblick auf das eben beschriebene dass ist eben gerade im Osten so diese ganz starke Traditionen gibt wirklich zu lernen wie man jetzt den des Denken also die ganze ja ich sage mal das ganze Bewusstsein in den Herzraum verschiebt weil das ja was sehr sehr ähnliches ist und weil das eben tatsächlich auch messbar scheinbar Auswirkungen hat was sie natürlich damals nicht wissen konnten, aber es halt scheinbar unbewusst irgendwie oder aus einer Ahnung heraus praktiziert haben.

00:24:05: Vermutlich einfach weil sich dann die Effekte natürlich sofort gespürt haben.

00:24:10: Was ich auch noch ein total spannender Nebeneffekt finde ist jetzt die Stichwort Metacognition vielleicht.

00:24:15: du hast ja gerade auch schon gesagt dass das ja um die Gedanken geht.

00:24:21: also das ist so eine Fähigkeit die scheinbart dadurch gefördert wird, dass man das Manta hat.

00:24:28: Hat man ja quasi noch so einen zusätzlichen Referenzpunkt geschaffen, der dann halt parallel zu den Gedanken die man ja hat.

00:24:35: also meistens ist es ja nicht so, dass wenn man anfängt Mantra zu beten sind plötzlich alle Gedanken weg.

00:24:40: schön wäre, so meintest du, dass die Gedanken ja parallel immer noch weiterlaufen weil unsere Gehirn Zumindest bei den allermeisten Menschen ist es so, dass man halt sehr viel einfach unbewusst vor sich hin denkt.

00:24:52: Vielleicht auch bewusst aber einfach so sich auch sehr stark mit diesen Gedanken identifiziert und da gar keinen so richtigen Abstand dazu hat und dadurch das man jetzt aber diesen zweiten Referenzpunkt schafft also dieses Mantra wird es eben erleichtert, dass man dann beides wahrnimmt.

00:25:08: Also sowohl das Mantra als auch die Gedanken und dadurch kann man sich halt leicht von diesen Gedanken distanzieren oder lösen und das hat dann wiederum halt positive Effekte.

00:25:18: Ja genau entweder von ihnen lösen wenn sie nicht sinnvoll erscheinen wie die Einkaufstiste oder so oder wenn es halt an auch Sachen gibt.

00:25:24: das wäre dann die nächste Variante die man noch mit einbeziehen könnte.

00:25:29: eben Wenn es Themen gibt, wo man sagt oh da müsste ich mich aber auch mal miteinander setzen oder wenn so Sachen aus dem Unbewussten dann aufsteigen was dann auch passieren kann.

00:25:38: Dass man dann auch weiß wo man weiter arbeiten kann und so weiter oder wo man sich mit beschäftigen kann.

00:25:43: Wo man Heilung suchen könnte oder so das geht beides.

00:25:47: dann also weil das ist in meiner wie ich es gelernt habe auch wirklich der große Unterschied zu Gedanken nur ziehen lassen und sie einfach überhaupt nicht mehr als wichtig annehmen.

00:25:59: Das ist bei vielen Sachen nötig und möglich, aber es besteht aus psychologischer Sicht zumindestens die Gefahr einer weiteren Verdrängung sozusagen auf neuer Ebene wenn man wirklich egal was hochkommt und egal was da in Gedanken passiert immer nur sag ich lasse es ziehen weil es gibt eben auch Sachen mit denen man sich vielleicht doch mal auseinandersetzen könnte und sollte.

00:26:26: Das ist auch eine Möglichkeit, da gibt es dann auch gerade wenn man je nachdem von wem man das dann lernt und es gibt einige Bereiche die diese Sachen dann wieder mit einbeziehen in das Herzensgebet.

00:26:38: zum Beispiel wie du ja schon erwähnt hattest Sabine Bobert die benutzt es tatsächlich wohl auch dass man anders Herzensgebet dann ein Thema dranhängen kann, wenn es eben nicht der Einkaufssettel ist sondern etwas was einen wirklich richtig beschäftigt und eine Verbindung.

00:26:52: Wenn man jetzt wieder davon ausgeht das Mantra dass man wiederholt irgendeine positive Energie anspricht auch nun einem göttlichen Namen oder wenigstens irgendwie Liebe als Qualität die man ansprechen kann das mit dem Thema zu verbinden das dringend Heilung bedürfte Das sind so eine Variante davon.

00:27:19: Ja, oder was ich auch sehr schön finde ist ja die Möglichkeit zum Beispiel der Fürbitte damit.

00:27:23: Also

00:27:23: das jetzt

00:27:24: eben nicht nur für mich mache und dass sich eventuell auch einfach wenn ich z.B.

00:27:28: irgendjemanden habe, jemand ein enges Liebes- oder was auch immer, wer mir wichtig ist, dass ich es dann auch einfach dran hänge also dadurch... Ich find' das halt total spannend weil's sich dadurch auch zeigt wie variabel oder also wie offen und flexibel diese Methode eigentlich auch ist oder wie viel Schätze sie irgendwie auch noch bürgt.

00:27:43: Das finde ich unglaublich faszinierend.

00:27:45: Ich glaube da haben wir auch, ich auch noch nicht alles gehoben irgendwie bei Weitemnich.

00:27:49: Und ja, aber warum wir das jetzt heute auch teilen so mit euch?

00:27:54: Liegt ihr auch daran, dass wir schon festgestellt haben, dass sich auf jeden Fall gelohnt haben oder dass wir sehr dankbar sind irgendwie.

00:28:00: Dass wir das mal gelernt haben und dass uns das jemand vielleicht Bio Prato gezeigt hat?

00:28:10: Was würdest du denn sagen?

00:28:11: Also, ich find's total spannend.

00:28:14: Weil du hast es ja auch schon jetzt... Ich weiß nicht Jahrzehnt oder so, ich weiß nicht wie lang sie sich schon begleitet aber das begleift dich ja auch eine ganze Weile und ich glaub zum Rückblick kann man dir dann vielleicht mehr sagen.

00:28:24: Also natürlich hat man jetzt keinen direkten Vergleich, man kann jetzt die sagen Kirstin ohne Gebet und kürzt dich, dass wär lustig irgendwie parallel und überall so.

00:28:32: Wie wärst Du dann also?

00:28:33: Aber natürlich, also man kann nur spekulieren, aber ich glaube, man liegt da gar nicht so daneben Was dieses Gebete oder ist das Praktizieren mit einem gemacht hat?

00:28:43: Was würdest du da vielleicht nennen, was kommt dir da hoch.

00:28:46: Ja ich habe tatsächlich relativ viele Vergleiche ja schon noch weil ich es ja relativ spät kennengelernt habe also zumindest nicht so früh wie du in meinem Lebens Lebensalter, also ich war vierzig als ich es kennengelernt habe und hab bis dahin ja schon sehr viel versucht an mir mit meinem Leben, meinen Themen zu arbeiten.

00:29:07: Und für mich hat das wirklich die entscheidende Wendung gebracht.

00:29:09: Also plötzlich konnten all die Sachen, die ich vorher gemacht habe nochmal auf einer ganz neuen Ebene wirken und ich musste auch gar nicht alles noch mal neu durchkauen sondern einfach um während ich über diese Meditation wie ich es ja meistens im Alltag nenne irgendwie die Türen geöffnet habe, ist das irgendwie wie nochmal auf eine tiefere Ebene durchgesagt.

00:29:33: Was ich sonst so an Techniken benutzt habe, die ich auch zum großen Teil heute immer noch weiter benutzte dann parallel dazu.

00:29:43: Also die erste Geschichte war wirklich so dass ich in Stresssituationen Ruhe hatte.

00:29:49: Dann hatte ich durch dieses gewählte Mantra natürlich ein Wenn mir die Worte sozusagen für beten oder wie auch immer, wenn man es jetzt christlich bezeichnet fehlen habe ich immer noch dieses Ich kann das einfach wiederholen.

00:30:05: Wie ein Also als Kurzform eines Gebetes.

00:30:09: deswegen heißt es ja auch so Und dann geht es halt irgendwann.

00:30:15: Es ist bei mir halt passiert dass es über diesen Dieses im Kopf wiederholend irgendwann dieser Raum kam wo die wundern eben nicht nur das was du diese Meter guckt die zu einem Zeugenbewusstsein und irgendwo dahinter liegt irgendwann auch die Stille.

00:30:28: Und dann ist die Frage, ob das Gebet dann weiterläuft oder ob es an einer anderen Stelle absagt.

00:30:33: auf alle Fälle werden die Gedanken stillen?

00:30:35: Das ist ja schon mal ein sehr angenehmer Zustand also zumindest mit den meisten Menschen.

00:30:41: Und da ja die Wahrnehmung trotzdem bleibt, man bleibt ja präsent heißt das nicht dass in dem Moment wo die Gedanken aufhören dieses Gebet auch irgendwie auch hört auch wenn es einem nicht mehr wirklich bewusst ist.

00:30:51: Also irgendwie meditiert man weiter und gleichzeitig meditiert man auch nicht oder bei mir war's halt so in dieser Erfahrung Ja und dann eben diese zweite Schicht ins Herz rein zu sprechen oder mit dem Herzen zu sprechen, das habe ich erlebt als einen großen Teil von Heilung.

00:31:07: Also im Sinne von... Das ist jetzt wieder verbunden mit anderen Methoden die ich auch benutze.

00:31:13: Im Sinne von zum Beispiel bindungsbasierten Verfahren und so weiter wo man sagt in Liebeverbunden heilen.

00:31:20: ganz viele Sachen sind auch Traumatisierungen nicht mehr so wirkungsvolle.

00:31:25: Man kann ganz viele alte Sachen auflösen.

00:31:27: klar wenn man sich jetzt mit der ultimativen Liebe auch im Gestalt von Jesus Christus, von Maria.

00:31:35: Von irgendeinem... Ich kenne mich in den anderen Religionen leider nicht so gut aus aber es gibt mit Sicherheit auch in den andere Religionen Namen die genau diesen Bereich ansprechen oder die lieber als solches ansprechen das da halt einfach ganz viele Heilungsprozesse freigesetzt werden können.

00:31:50: Die in diesem Moment ja genau also die wirklich dann heilen.

00:31:55: wie das dann genau abläuft das wäre nochmal ein neues Thema.

00:32:00: Das ist so meine Erfahrung gewesen.

00:32:03: Hast du dann auch erlebt, dass das Mantra sich aufgelöst hat bei dir oder dass es sich stabilisiert hat?

00:32:10: Also dass du quasi plötzlich gemerkt hast, oops ich bete ja irgendwie, das ist gewählt!

00:32:14: Ich hab's doch gar nicht bewusst gerade gemacht oder...

00:32:16: Ja, das war der Anfang.

00:32:17: Genau in Stresssituation kam das plötzlich.

00:32:19: Dass da der Anfang ist und in Stress-Situationen plötzlich klar kam.

00:32:24: Also ohne dass du jetzt irgendwie herbeirufen musst.

00:32:27: Genau.

00:32:27: Ich habe

00:32:29: es ja auch gelernt mit dem Ziel dieses immerwährenden.

00:32:32: Also das ist natürlich nicht umsetzbar und ich glaube auch nicht, weiß nicht... vielleicht sagt man lieber nicht aber bisher hab' ich's noch nicht erreicht dass es immer während wäre.

00:32:41: Aber von daher war es auch naheliegend dass das natürlich in Stress oder in anderen Situationen mal auftaucht weil ich es im Alltag auch mitnehme.

00:32:51: Ja, also bei mir ist das ja auch nicht immerwährend.

00:32:53: Aber ich finde, dass was da in diesem Immerwehren drinsteckt soll ja kein Druck sein.

00:32:57: Also für mich war es am Anfang aber tatsächlich so... Ich habe gedacht, oh Gott die ganze Zeit!

00:33:01: Das ist ja echt heftig.

00:33:03: Man kann das tatsächlich glaube ich auch als Druck empfinden und das sollte eigentlich gerade nichts sein.

00:33:08: Mir hat halt tatsächlich auch glaube ich echt ein bisschen Sabine Bobert's Ansatz To Go geholfen oder natürlich auch das Buch von diesem Pilger weil ich einfach Ich finde es total schön, spazieren zu gehen oder zu wandern.

00:33:20: Oder einfach wenn ich jetzt in der Stadt umlaufe und dann ist das ja irgendwie auch eine schöne Beschäftigung anstatt sich schreckliche Sorgen über XY zu machen.

00:33:30: Dann einfach zu sagen, oh, dann hole ich jetzt das Mantra.

00:33:34: aber da ist natürlich eine andere Form wie wenn man wirklich immer während stabilisiert hat.

00:33:41: Das ist mir auch unbekannt.

00:33:42: Ich kenne das auch manchmal in Situationen aufgebaut.

00:33:45: Dazu ist mein Alltag mit Kindern gerade wirklich einfach auch noch zu voll, um mich so voll und ganz dieser Kontemplation sozusagen hinzugeben.

00:33:54: Aber ich kann auf jeden Fall sagen, dass gerade wenn der Alltag vielleicht sehr voll ist oder wenn das Leben einfach sehr herausfordernd ist.

00:34:00: Dass es mir da jedenfalls persönlich geholfen hat einfach und wenn das eben nur diese zwanzig Minuten morgens oder abends waren oder mein wegen auch am Tag wirklich mal nur sechs Minuten, dass es trotzdem einfach geholft hat etwas mehr in mir selbst irgendwie zu verankert zu sein und etwas mehr Frieden in mir drin zu haben.

00:34:21: Ja, diese Gedanken die sich ja manchmal wirklich überschlagen.

00:34:25: Zumindest mal für kurze Zeit so ein bisschen in den Hintergrund treten zu lassen und vielleicht tatsächlich eben einfach verstummen zu lassen.

00:34:32: Und ich hatte auch immer das Gefühl dass wenn die mal still sind diese Gedanken Dass es dann ist wie so'n Aufatmen und was so ganz schief ist wow oh Gott ist das schön ohne diese Gedanken Wow!

00:34:44: Und da ist dann so ein Glücksgefühl und so eine Seeligkeit dahinter irgendwie und einfach so.

00:34:48: So können's immer sein Diese Lehre, die man nach und nach kennenlernt in der Meditation ist das auch so ein bisschen.

00:34:56: Ich empfinde es immer als parallel zum Waschen eine Art Reinigung irgendwie.

00:35:01: Wenn man total schmutzig ist, dann geht man ja unter die Dusche und duscht sich.

00:35:05: So empfind ich manchmal auch, dass wenn ich ganz blöde, schrecklich nervige Gedanken im Kopf habe ... Und ich kenne das halt bei mir, weil ich bin eher so ein Overthinker, sag mal.

00:35:13: Man hat unglaubliche Gedanken im Koffer.

00:35:15: Eher so einen Kopf-Mensch, der hat meistens Probleme.

00:35:19: eigentlich.

00:35:20: Und das sind ja bei weitem nicht immer positive Sachen, die da im Kopf rumgeistern und manchmal ist es einfach total Müll also wirklich Müll!

00:35:26: Das wird dann durch dieses Gebeel irgendwie abgewaschen oder zumindest irgendwie weniger.

00:35:35: Genau was ich auch festgestellt habe, ist es halt tatsächlich in so Situationen wo ich wirklich Angst hatte... Also zum Beispiel Ich hab ja den Führerschein zum Beispiel, habe ich erst spät gemacht weil ich so Angst vom Autofahren hatte.

00:35:48: Das ist bei mir auch intergenerationale Angst.

00:35:51: Habe ich festgestellt oder gehört?

00:35:53: Die hat also schon meine Oma und dann hatte ich tatsächlich da eine ganz wunderbare Hilfe eine Weile, bevor ich die Fahrstuhlnate gemacht habe.

00:36:04: Das hat so einen Unterschied gemacht.

00:36:06: Es war das einzige Mittel, dass mir geholfen hatte, überhaupt reinzusteigen mit dieser furchtbaren Panik.

00:36:11: Ich sage es dir also... Die mich da jedes Mal so überkommen hat, soweit ich daran gedacht hab, dass ich jetzt in dieses Auto steigen muss.

00:36:17: Also hier ist nur ein praktisches Beispiel.

00:36:18: aber ich denke jeder von euch hat da wahrscheinlich andere Situationen.

00:36:22: Aber ich glaube viele von uns haben heute dieses Thema auch Panikanfälle.

00:36:25: Ich habe auch gelesen, dass junge Menschen das immer mehr haben heutzutage Und da ist es halt auch zu mir ganz großer Game-Changer.

00:36:33: Ja, aber ganz vielen Sachen.

00:36:35: und dann eben wieder die Frage wenn es darum geht ruf ich da jemanden an um zur Hilfe irgendetwas oder jemandem?

00:36:43: Dann habe ich das auch schon in ganz verzweckten Situationen also sowohl beruflich als auch irgendwie privat gerade wenn man mit Menschen oder wo auch immer sein kann wirklich zur Hilfe gerufen irgendwie eine Lösung zu finden, also auch sowas.

00:36:59: Weil da ist dann natürlich die Frage was ist da?

00:37:02: Wer hilft von außen wie viel ist?

00:37:03: einfach nur dass meine Gedanken zur Ruhe kommen und ich wieder einen Blick für die Lösungen kriege aber es ist ja dann am Ende auch wurscht wie das zu erklären ist.

00:37:11: Hauptsache man hat diesen Effekt klarer zu denken, Lösungen zu finden, Entscheidungen treffen zu können irgendwelche Sachen zu lösen die unlösbar scheinen gerade oder so.

00:37:24: Das ist auch für mich sehr hilfreiche Sache im Alltag weil das glaube ich jeden betrifft dass man solche Situationen hat in denen man nicht mehr weiß wie es jetzt eigentlich wirklich sich lösen soll und das sowohl im Kleinen als auch wirklich mit den großen Themen wenn man Lebensentscheidung treffen muss soll darf

00:37:46: Ja, total.

00:37:48: Und was ich jetzt vielleicht auch noch, weil wir ja auch gesagt haben wenn man so einen längeren Zeitraum überblickt ist es ja vielleicht nochmal ein bisschen etwas anderes dann geht's ja nicht um diese sehr wichtigen natürlich aber auch kurzfristigen Effekte sondern ich habe auch das Gefühl wenn ich im Nachhinein gucke und das ist natürlich glaube ich jetzt ganz schwierig von den ganzen Konzepten zu trennen, die mir dann im Laufe der Jahre ja auch begegnet sind.

00:38:11: Also da kann ich jetzt auch schlecht sagen es liegt nur an dieser Technik oder so.

00:38:14: das ist natürlich Quatsch aber natürlich legt das irgendwie auch sag mal so die Technik unterstützt dass zumindest hilft einem auch irgendwie ein bisschen eine andere Beziehung zu sich selber zu gewinnen beziehungsweise halt ein anderes Selbstverständnis und damit Ja, eine Bewusstseinsveränderung einzuleiten.

00:38:35: Zumindest also sich nicht mehr als dieses... ja man nennt es in der Sprittheidreite häufig Ego oder halt Persönlichkeit.

00:38:44: Was ja häufig ist das ja nicht unbedingt jetzt das Positivste.

00:38:48: Also ganz viel Glaubenssätze sind oder auch positive Bestätigungen.

00:38:53: Welche Karriere ich habe, welche Abschlüsse ich habe wie ich heiße und wie hübsch ich bin und was weiß ich?

00:38:57: Und dieses ganze Drumrum sich davon halt so ein bisschen nach und nach zu lösen einfach weil mir durch diese Technik oder durch das Gebet immer mehr klar wurde also gerade wenn man das dann über längere Zeiträume macht dass man merkt es gibt irgendwie etwas in mir Es gibt da irgendwie so was, wo immer gleich bleibt.

00:39:17: Also da bin ich irgendwie genau dieselbe auf einer anderen Ebene wie die, wo ich war vor fünf zehn Jahren.

00:39:27: und wenn ich in diesen Bereich rein rutsche also durchspähten in diesem tieferen Bereich, in diesem tieferen Bereich bin ich dann irgendwie in diesem Zeitlosen und da ja das schon sich eine ganz andere Dimension auf und gerade auch durch, weil man das Herz noch einbezieht.

00:39:43: Dann hatte ich bei mir vor ein paar Jahren so noch mal echt das Gefühl, dass sich die Zeitwahrnehmung da nochmal verändert hat von mir.

00:39:52: Kann ich auch jetzt mit zusammenhängen, dass ich einfach älter geworden bin?

00:39:55: Klar könnte ich auch sagen!

00:39:57: Aber ich glaube halt nicht, dass es nur das ist und dass man wirklich diesen anderen Referenzpunkt irgendwie plötzlich noch hat der zu stabil bleibt

00:40:05: über

00:40:06: die ganze Zeit hinweg Und ein irgendwie so das Gefühl für eine andere Dimension, die immer gegenwärtig ist zu vermittelt.

00:40:13: Ich weiß aber nicht wie du das beschreiben würdest oder ob du das auch ähnlich erfahren hast?

00:40:19: Ja es ist einfach... also es bezieht sich jetzt ein bisschen der Bezug zu unserer Folge über was ist eigentlich die Seele, was ist das überdauernde Bewusstsein und so weiter.

00:40:32: Für mich war das immer klar dass wir Menschen das haben Aber so war es dann möglich, das zu erfahren.

00:40:37: Also ist eine Erfahrung damit zu machen.

00:40:41: Wobei auch fühlen nicht ganz der richtige Begriff ist weil in dem Bereich irgendwie... also es ist ja weder denken noch fühlen.

00:40:46: je nachdem an welche Ebene man kommt wird es immer weniger beschreibbar was da ist und es wird immer ein unbeschreibbarer Zustand.

00:40:54: aber das zu erleben dass dass das da ist.

00:40:58: Also, dass es das gibt und nicht nur als eine Zukunftsvision zu haben wenn ich mal sterbe werde.

00:41:04: Ich vermutlich irgendwo sondern zu sagen okay das scheint irgendwie was zu sein, dass zumindestens erst einmal noch überdauern wird ob sich das dann auch irgendwann mal im großen Ganzen wieder auflöst.

00:41:14: Das sind ja dann alles nochmal neue Theorien.

00:41:16: aber das zu erleben das ist für mich auch ein riesen Geschenk ist für mich lebensverändert wirklich gewesen.

00:41:27: Zu sagen, es ist halt doch alles nur jetzt in diesem Leben hier so wie es gerade ist aber das muss nicht... Das ist nicht entscheidend für immer!

00:41:37: Also es gibt zwar Sachen die sind entscheidende aber am Ende die vielen Probleme die man im Alltag hat sind ja oft gar nicht die wirklich.

00:41:45: also man verbeißt sich oft in Dingen die gar nicht so relevant sind.

00:41:49: dann am Ende eine spannende Erfahrung finde ich diesen in diesem Bereich einzutreten.

00:41:55: Aber auch eine lange Übung, also das ist jetzt nur... Das ist für mich nicht so fleißig.

00:42:00: Gleich gibt es das für andere anders.

00:42:01: aber für mich ist es nichts gewesen wo ich jetzt mit den ersten Wochen reingefallen bin und nach jahrelanger immer mal mehr, mal weniger

00:42:09: Umfunk

00:42:10: tut sich dann dieser Bereich auch irgendwann auf, für mich zumindest.

00:42:15: Ja, ich finde es auch wichtig dass du nochmal sagst mit mehr Mal weniger oder dass es halt auch Zeiten gibt woan das vielleicht auch ein bisschen schwerer fällt gerade.

00:42:24: Ja, also ich weiß es mag ja auch Logic geben so wie jetzt bei den Pilger oder so.

00:42:29: Also es hängt hier auch von den Lebensumständen ab in dem man sich jetzt gerade befindet.

00:42:32: Wenn man jetzt wirklich so und wie er jetzt da so'n Single ist der halt einfach nichts anderes zu tun hat als den ganzen Tag irgendwie durchs ganze Land zu wandern okay aber das sind jetzt auch ganz spezifische Lebensformen irgendwie.

00:42:45: So normalerweise glaube Durchschnittsmensch jetzt hier in Deutschland oder so, der wird sicherlich auch immer wieder mit Widerständen und durchstreckender konfrontiert sein.

00:42:59: Und ich finde das durchaus ja auch mir selber immer wieder wichtig zu sagen also dass es dann nicht zum Leistungssport irgendwie wird oder so eine spirituelle irgendwie Ehrgeister aufkommt weil man eben Man muss ja damit niemandem was beweisen.

00:43:14: Es geht hier um etwas, das man eigentlich tut weil man dadurch heilt und weil man sich damit selber und anderen was Gutes tut.

00:43:20: Und trotzdem gibt es halt einfach Zeiten im Leben glaube ich.

00:43:23: schwieriger ist und es kann ja verschiedene, also Ursachen haben.

00:43:27: Einmal das Äußer natürlich einfach dass man halt weniger Zeit hat für Spiritualität und dann kann's aber auch sein, dass man innerlich irgendwie... Wir sagen jetzt hier nicht gerade wenn Heilung passiert, dass es immer schön ist.

00:43:39: Es kann ja auch sein wie du gerade beschrieben hast einen plötzlich Gedanken innere Ja, das erste Mal im Leben bewusst werden oder auch Gefühle.

00:43:47: Das erste mal wirklich gefühlt werden und man dadurch natürlich auch ganz viel irgendwie wieder neue Sachen hoch spült irgendwie die natürlich dann auch irgendwie verarbeitet werden müssen.

00:43:57: Und da ist es natürlich wichtig dass man dann halt auch die Zeit sich dafür nimmt und das einfach akzeptiert, dass das halt irgendwie offensichtlich auch Teil des Weges ist oder?

00:44:04: Also

00:44:05: ja natürlich.

00:44:06: also es ist ja auch sowieso die Frage Wir stolpern ja alle irgendwann im Leben drüber, also was die wir uns damit beschäftigt haben.

00:44:15: Es sind ja die wenigsten, die das schon von ihren Eltern oder so gelernt hätten.

00:44:19: Das fällt mir jetzt auch gerade nochmal so auf.

00:44:21: Es ist ja die Frage ob es etwas verändern würde.

00:44:24: aber da sind wir dann natürlich in so ganz gesellschaftlichen Entwicklungsfragen ja auch.

00:44:29: Gab es Zeiten in denen dass alles mehr Rolle gespielt hat im Alltag und wo es dann auch präsenter ist.

00:44:36: Und wir erarbeiten uns das ja alle irgendwie oft durch Krisen ausgelöst, wenige durch... Oh ich wollte mich schon immer mal damit beschäftigen!

00:44:46: Von daher ist ja auch die Frage, das wird sich wahrscheinlich... Ich glaube, dass es sich im Laufe der nächsten Jahrzehnte verändern wird wenn Spiritualität wieder in anderen Stellenwert im Leben haben wird Also Kinder im Prinzip gleich mit solchen Dingen aufwachsen.

00:45:02: Aber das ist ja für uns noch mal eine ganz andere Sache.

00:45:05: und dann gibt es eben die Phase, in denen man eigentlich am dringendsten bräucht oder am wenigsten dazu kommt.

00:45:12: Es gibt glaube ich diesen Spruch von wenn du Zeit hast mit den Tieren eine Stunde mehr nur keine hasten die Tiere zwei aber das ist genau das was tatsächlich dann doch oft nicht.

00:45:21: also tolle Idee.

00:45:22: aber wer schafft dass das wirklich umzusetzen?

00:45:25: Und ein mönchisches Leben haben wir nun halt Tatsächlich die meisten heute nicht.

00:45:31: Dass wirklich so getaktet ist, dass man diese Sachen immer genug Zeit für hätte oder so und das ist schon echter Luxus wenn man das hat.

00:45:43: Ja und gleichzeitig ist ja eigentlich das Schöne an dem Gebet also weil wir gerade gesagt haben Ohrer et Lavour also es schön ist hier eigentlich, dass es wirklich im Leben praktiziert werden kann.

00:45:53: Das ist nicht kein Rückzug irgendeiner Form braucht eigentlich sondern genau das eigentlich ermöglicht, was ich jetzt auch als eine ganzheitliche vielleicht Spiretoiltheit bezeichne würde.

00:46:03: Also dass man halt wirklich im Körper ankommt mit dem Körper irgendwie ein positives Verhältnis findet da in keine Weltflucht sozusagen geht mit dem auch mit diesem Meditieren was durchaus nicht Nebenwirkungen sein könnte wenn man es zu sehr übertreibt ja also sondern eigentlich dass das dazu dienlich ist dieses Ob es jetzt göttlich nennen oder einfach das Heilige, diese gewisse Energie in unser Leben fließen zu lassen irgendwie nach und nach.

00:46:37: Und also durchaus verkörpert und mitten im chaotischsten Alltag.

00:46:45: Ja und da kommt mir gerade nochmal dieses Warum ich persönlich die Jesus-Variante auch gewählt habe und es irgendwie gerne mit einbeziehe ist, im Sinne der Weltflucht.

00:47:00: Wenn man das einfach mal vorausgesetzt diese Weltsicht hat eine Relevanz dann... würde man ja sagen, in Jesus ist das göttliche Sichtbar geworden und zwar in einer reinen Form.

00:47:18: Und damit ist aber diese weltliche Existenz ja auch... positiv bewertet.

00:47:25: Und es hat keine Notwendigkeit mehr der Weltflucht, natürlich ist es irgendwann diese Existenz zu Ende und man braucht sich nicht dran klammern.

00:47:33: das ist das eine.

00:47:34: aber andererseits ist auch nicht so dass man es irgendwie wegschieben muss als ein Versehen was zwischendurch mal passiert und eigentlich bin ich nur ein göttliches Wesen sondern es hat ja irgendwie Ist Gott in Jesus so Mensch geworden?

00:47:48: Und ob das jetzt an anderen Stellen auch noch passiert ist und ob es auch andere Menschen gibt.

00:47:53: Ich bin ja ein großer Befürworter dessen, dass es das volle menschliche Potenzial ist was uns allen zur Verfügung stünde wenn da nicht alles mögliche andere wäre und wir ihm nachgehen können im Sinne von eigentlich könnten wir das auch wenn wir eben andere Bedingungen hätten.

00:48:13: Und damit ist das für mich alles nochmal eine wirkliche Wertschätzung der menschlichen Existenz.

00:48:18: Ja, dazu passt es sich jetzt auch noch so im Vorfeld der Vorbereitung drüber gestoßen ist ein russischer Religionsphilosoph der eben auch sich dieser Ja, Theorie des Namens als Energieträger angeschlossen hat.

00:48:33: Dass der das tatsächlich auch so ganz im Sinne vielleicht von der Prozesstheologie oder so definiert hat, dass er gesagt hat ja also dadurch, dass wir diesen Namen, das ist dann quasi die Präsenz immer wieder auf die Erde holen.

00:48:43: Dadurch werden wir sozusagen Teil dieser Inkarnation, also wir setzen diese Inkarnationsdiskörtlichen irgendwie fort indem wir diesen Name eben immer wieder hier in diesem Jesus-Namen immer wieder Naja,

00:48:59: und eben in all diesem Sinn von ihr werdet gleiches und größeres tun.

00:49:02: Und irgendwie so ein.

00:49:03: er hat uns Brüder genannt.

00:49:04: es ist nicht so dass er gesagt hat das ist oder Geschwister also damals von Brüdern gesprochen aber Schwestern sind wir... Also es ist irgendwie wie ein großer Bruder aber nicht wie unerreichbar um es irgendwie mit reinzunehmen und gleichzeitig ist es aber nicht notwendig auch wenn ich jetzt selber sage ich bin ja in meiner so wie ich es weitergebe meiner Praxis.

00:49:28: Und so ist es natürlich immer religionsneutral, es gibt für mich einen guten Grund das eben für mich an dieses Jesus-Gebet dann auch zu binden.

00:49:37: aber eben am Ende ist es auch für mich nur eine Erscheinungsform des göttlichen gewesen und ich bin mir sicher es gibt mehrere davon.

00:49:45: Es gab welche zu allen Zeiten und am ende sind wir alle kleinere Erscheinungen davon

00:49:51: mit dem

00:49:52: gleichen.

00:49:53: also deswegen Klammer ich mich da nicht für alle dran fest, aber für mich ist es halt der beste Zugang gewesen.

00:50:00: Ja jetzt haben wir uns überlegt dass wir gerne mit einer kleinen Einladung an dich heute abschließen würden damit das Ganze vielleicht nicht ganz so theoretisch bleibt?

00:50:14: Ja genau also jetzt setzt die Frage... Wir haben ja jetzt ganz viel erzählt was man alles hinterstecken kann und auch wie man es angedeutet.

00:50:22: ja nur wie man das machen kann.

00:50:23: aber um auszuprobieren Ob das, wovon wir gesprochen haben vielleicht auch für dich eine Auswirkung haben könnte ist.

00:50:31: Es kommt jetzt darauf an wo du bisher spirituell religiös unterwegs gewesen bist.

00:50:37: also wenn nur aus der christlichen Tradition kommst und bisher das Gebet kennst als eine Möglichkeit sich mit an Gott zu wenden wäre es natürlich die Frage ob du mal ausprobieren magst eben mehr in diesen meditativen Bereich zu gehen.

00:50:54: und damit heißt das dann einfach nur, wenn du christlich verankert bist, dass du den Namen Jesus Christus, das wäre die Kurzform.

00:51:00: Einfach nur ein paar Mal wiederhol's hintereinander und mal ausprobier es was dann passiert ob sich das gut anfühlt, ob das sich richtig anfühlet oder was das halt mit dir dann in dem Moment macht und ob das für dich so okay wäre das als eine weitere Gebietsform dazuzunehmen.

00:51:20: Und wenn du mit Meditation bereits Erfahrung hast, zum Beispiel aus der buddhistischen Richtung dich auf den Atem zu konzentrieren, dann könntest du natürlich einfach mal den Fokus verändern.

00:51:32: Auf ein Wort oder wenn du überhaupt mit Mantra-Meditation schon Erfahrungen hast vielleicht auch nochmal Wörter durchzuprobieren und dann den Namen Jesus Christus einfach mal zu probieren ob das für dich ein Zugang ist, der dir angenehm wäre der dir dann doch lieber nicht so liegt und einfach noch mal auszuprobieren.

00:51:52: Dann gibt es diejenigen, die die Meditationserfahrung haben, dass sie sich zwanzig Minuten in die Stille setzen oder eine halbe Stunde also einfach stille Zeiten zum Meditation wählen.

00:52:03: Wenn du dazu gehörst, dann könntest du einfach mal ausbühren wie das ist wenn du das im Alltag probierst.

00:52:08: Es gibt so schöne Bartschleiten an denen man das testen kann irgendwo Schlange stehen und warten morgens unter der Dusche oder vielleicht auch beim Essen zu bereiten, alles wo so Routinen drin sind.

00:52:21: Da kann man das sehr gut ausprobieren am Anfang.

00:52:24: und wer überhaupt schon Erfahrung mit Mantrameditation hat, kann natürlich auch nochmal versuchen dieses Mantra mal ins Herz oder aus dem Herz herauszusprechen um diese Ebene mal zu ändern.

00:52:37: also es gibt verschiedenste Möglichkeiten damit rumzuprobieren und das Mal auszuprobieren welche Wirkung das so haben kann.

00:52:45: Wenn du magst, kannst du das gerne tun.

00:52:48: Und wenn du möchtest, kannst Du natürlich auch gerne deine Erfahrungen dazu, die du damit machst in die Kommentare schreiben?

00:52:57: Ja vielleicht hast du ja dann auch gefallen dran und dann gibt es ja auch genug Gemeinschaften, in denen du dann gehen kannst oder dich informieren kannst.

00:53:11: Ich glaube auch, die Kürze macht auch unseren Angebot dazu.

00:53:14: Und so dass du eben dann nach und nach wenn du gefallen dran gefunden hast vielleicht mit zusammen mit anderen tiefer gehst.

00:53:21: ja also weil es ist schon auch wichtig das du natürlich Wenn du sofort hinstolperst kommst du auch irgendwo hin.

00:53:28: aber also meine erfolge ist zumindest das schon ganz gut ist wenn man einfach mal jemanden hört der Ja der ist einfach sehr sehr gut erklären kann und auch vielleicht wenn man danach auf irgendwelche Herausforderungen stößt zum laufe Das Weg ist oder so, das man halt jemanden hat, den man

00:53:42: dann auch fragen kann.

00:53:45: Danke fürs Zuhören!

00:53:46: Wir hoffen es hat dir Freude gemacht und du konntest etwas für dich mitnehmen.

00:53:50: Wir freuen uns über deine Kommentare Fragen- und Anregungen – und auch wenn Du den Podcast mit anderen teilst.

00:53:57: Deine Kirstin

00:53:58: und Deine Sandra.

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