Unsere persönliche Journey – Teil 2
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir über den langen Weg einer spirituellen Suche: über Krisen, Sehnsucht und die Hoffnung auf Heilung. Sandra Hauser erzählt von den Stationen ihres Weges – vom Atheismus zum Theologiestudium, über das Herzensgebet und Psychotherapie zu einer Vielzahl spiritueller Methoden. Ein persönliches Gespräch über Krisen, die Auseinandersetzung mit inneren Prägungen und darüber, was hilft.
Cover Hintergrundfoto von Matt Botsford, Unsplash Hintergrundmusik von Premium Beats, Five Seasons
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00:00:02: Herzlich willkommen zu unserem Podcast Spirit und Psyche.
00:00:06: Christliche um psychologische Spiritualität in Gespräch.
00:00:10: Wir, das sind Kirstin Sozialpädagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie
00:00:15: Und Sandra Theologin und Journalistin
00:00:19: Wir unterhalten uns einmal im Monat über Themen Im Schnittwelt von Spiritualität, Theologie und Psychologie
00:00:26: Mit Blick auf Alt und Neu Auf Theorie und Praxis.
00:00:29: Und aus unseren ganz persönlichen Erfahrungen!
00:00:33: Heute wollen wir das Gespräch über ganz Persönliches und Praktisches fortsetzen, und diesmal wird es um Sandra geben.
00:00:42: Also frage ich dich mal...Sandra wie war denn dein Weg zur Spiritualität?
00:00:48: Ja also vielleicht von weg.
00:00:52: Ich bin einfach...das habe ich mittlerweile festgestellt vom Persönlichkeitshertyp schon jemand der so dazutendiert, ja nachdenklich zu sein.
00:01:02: So viele philosophische Fragen zu stellen und auch gerne mal so mit meinem Inneren einfach alleine im Zimmer zu sein.
00:01:09: Und Ja deswegen glaube ich dass sich da einfach so eine gewisse Neigung von Geburt an mitbringe.
00:01:16: Aber Ich wurde dann nicht religiös erzogen eigentlich mit Spirtalität sehr lange nichts am Hut gehabt.
00:01:29: Ich habe so diese ganz klassischen Wegmarken einfach als Kind mitgenommen, also wurde getauft und dann war ich im Religionsunterricht und wurde konfirmiert.
00:01:40: ja und es gab auch wirklich eine Phase wo ich mich also offen als Atheistin bezeichnet hab.
00:01:47: also das muss so mit vielleicht vierzehn oder so gewesen sein.
00:01:50: Also kurz ja, um die Zeit herum wo ich konfirmiert wurde habe dann auch während dem Konferentunterricht durchaus viele kritische Fragen da einmal in mir bewegt.
00:02:00: aber irgendwie gleichzeitig hat das auch was mit mir gemacht.
00:02:02: also da sollte man ja dann regelmäßig die Kirche gehen zu der Zeit und da hatte ich dann immer meine Oma getroffen.
00:02:11: Das war sehr schön, deswegen bin ich dann auch häufiger in die Kirche gegangen.
00:02:15: also das war dann weniger weil ich das in die kirche gehen so toll fand sondern eher weil ich es einfach schön fand.
00:02:20: Es war eine schöne Gelegenheit meiner Oma mich auszutauschen und nach und nach habe ich dann in der Phase glaube ich so festgestellt dass es mir einfach Freude bereitet zu danken.
00:02:32: Also das war so die zentrale Erkenntnis für mich in der Zeit, dass es mir irgendwie selber seelisch irgendwie total gut getan hat einfach Danke zu sagen zu dieser was auch immer Instanz oder so.
00:02:44: ich habe mir das immer nicht so konkret vorgestellt.
00:02:46: Das war einfach zu diesem Allganzen oder so halt diese göttlichen Wirklichkeit wie auch immer irgendwie halt danke zu sagen und dies einfach zu spüren diese Dankbarkeit.
00:02:56: Das ist glaube ich damals so das wesentlichste für Und das war auch deswegen, glaube ich sehr wichtig.
00:03:02: Weil ich von der Persönlichkeit damals zumindest nicht nur häufig in mich gekehrt war oder so nachdenklich eher sondern mich diese Nachdenklichkeit halt auch häufig melancholisch gemacht hat bis hin zu depressiv und da einfach... Ja, viele Fragen hatte einfach an das Dasein.
00:03:22: Es häufig als sehr ungerecht oder einfach als seltsam erlebt habe oder mich einfach nicht so richtig zu Hause gefühlt hab in dieser Welt und ich immer gefragt habe warum?
00:03:32: Und das ging also weiter sich dann auch ja auf Grunde für persönlichen Begebenheiten.
00:03:40: Habe ich da tatsächlich im Jahr zwei Tausend Fünf.
00:03:42: Das war nach meinem Abitur.
00:03:44: Hatte eine wirklich sehr schwierige Phase wo ich ja eine richtige Depression als Phase reingerutscht bin und da habe ich dann auch kurzfristig tatsächlich mal versucht, Hilfe zu holen.
00:03:58: Da war ich schnell frustriert und enttäuscht wie das gelaufen ist jeweils.
00:04:03: Also ich hatte zunächst irgendwie vor, mich da in die Klinik einzubeißen.
00:04:07: War dann da auch mal ganz kurz hingefahren ist beim Schwarzwald und dachte, ich werde jetzt sofort aufgenommen statt an der Rezension.
00:04:15: und die Frau meinte nein was denken Sie?
00:04:18: Und dann habe ich ... Da saß ich nur im Barte-Zimmer oder habe das so ein Gespräch gelaut.
00:04:21: und ich dachte so, nein, also darf ich auf gar keinen Fall hin!
00:04:24: Und da passte ich auch gar nicht hin.
00:04:26: Ich war ja so ganz schnell wieder weg und dann hab' ich angefangen bei einer Frau noch so ... Ähm, Psychoanalyse zu machen.
00:04:33: Also das sah sich dann auf der Couch und dann durfte ich halt kurz erzählen oder länger erzählen ja warum ich jetzt so traurig bin... Und also dann hab' ich halt irgendwie ewig erzählt über meinen Vater und meine Vaterbeziehung.
00:04:45: Ich habe in dem Moment und ja, da hatte ich auch eine ganz unglücklich Begebenheit mit dieser Psycho-Analytikerin weil sie dann nicht, es war etwas lustig, war in den falschen Zug eingestiegen und dann hat er sie gleich am Telefon gesagt Ah!
00:04:57: Das ist ja ne freutsche Fehlleistungen und so sauer aus.
00:05:02: Dass ich da anders abgebrochen hatte als Support, ich habe einfach nur gemerkt dass ich fühle mich durch diese Frau getriggert und dieses auf diesen Sofa sitzen.
00:05:10: das lässt mich noch viel viel depressiver werden und ich versinke ich irgendwie quasi selbst mit Leid und ich hab einfach gemerkt es bringt mir also gar nichts!
00:05:19: Und dann hat in der Zeit auch kurz auch Medikamente tatsächlich genommen, das war in der zeit wo ich dann auch angefangen habe zu studieren Und ich habe aber dann ganz schnell gemerkt, dass diese Medikate... Also die erste Packung hab' ich glaube ich ja geschluckt und dann habe ich sie einfach weg.
00:05:33: Weil ich gemerkt hab', das brauche ich gar nicht!
00:05:37: Ich hab auch keinen Effekt gemerkt weil ich dann wirklich das Glück hatte, dass ich gleich am Anfang für mein Studium ein paar wunderbare Menschen kennengelernt habe oder kennenlernen durfte, mit denen ich teilweise noch bis heute Kontakt habe.
00:05:52: Die einfach ganz toll sind und die haben mir so viel Stabilität gegeben.
00:05:57: Einfach diese menschliche Wärme oder dieser Kontakt, dass ich das nicht mehr gebraucht hab.
00:06:02: Und vor allen Dingen konnte ich dann auch mit diesen Freunden eben tatsächlich viele Dinge besprechen oder reflektieren.
00:06:08: Das hat mir so geholfen, dass ihr alles andere gar nicht mehr wirklich gebrauchte.
00:06:12: Ich hatte immer noch von der Persönlichkeits- Ja, einfach die Tendenz, sag ich mal zu Melancholie und so.
00:06:19: Aber ich habe einfach gemerkt das ist jetzt nicht mehr so... dass sich jetzt viel an Selbstmord oder so denkt.
00:06:26: Das hat dann wirklich aufgehört!
00:06:29: Und dann hab' ich auch während dem Theologiestudium durch diese Freunde vermittelt angefangen TC-Lieder viel zu singen.
00:06:38: also wir sind da immer Ja, regelmäßig einfach in die Kirche gegangen und da hab ich das dann kennengelernt.
00:06:43: Und habe das dann auch für mich selber weiter praktiziert.
00:06:47: So hab dann häufig wenn ich nach Hause gelaufen bin oder so, einfach vor mir hin diese Tisselieder gesungen und so.
00:06:53: Das hat mich so geflasht.
00:06:56: Es tut mir bis heute seelisch gut.
00:06:58: Dieses Segen nicht.
00:06:59: Ich fand es eine wunderschöne Methode.
00:07:02: um so irgendwie bei der Seele anzukommen und in so einem Jahr, da gleitet man ja einen schönen Zustand.
00:07:09: Das ist wie Mantras hingrunde genommen.
00:07:12: Und dann hatte ich auch noch das Glück tatsächlich, dass mir einer meiner Kromilitonen den Vorschlag gemacht hat, ach komm lass uns doch mal dahin gehen!
00:07:20: Da gibt es eine Zähnmeditation.
00:07:22: Ich hatte keine Ahnung was es ist.
00:07:25: Ich war da sehr offen gegenüber allem Möglichen, was wir so ausprobiert haben.
00:07:29: Und dann war das aber eine sehr schöne Erfahrung.
00:07:33: Also ich war ein paar Mal in einer größeren Gruppe und dieser Zen-Lerat hat halt dieses ganz klasse, also sehr klassische Zen durchgeführt.
00:07:41: Man saß da auf einem Kissen und dann gab es natürlich auch G-Meditation dazwischen... Ich weiß halt noch, ich erinnere mich, dass ich einfach schon nach den ersten zwei-, dreimal habe ich irgendwie an der Wirkung gemerkt dass da irgendwas ist.
00:07:57: Und das lag einfach daran, also ich habe in der Situation, wo ich sonst mega getriggert worden wäre oder wo ich quasi psychisch auch nicht ausgehalten hätte, war ich sehr in Ruhe.
00:08:08: Ich hab mir selber zuzugeguckt und gedacht was stimmt mit dir nicht?
00:08:12: So weil ich war dermaßen ruhig.
00:08:14: Das kenne ich nicht!
00:08:15: Also ich bin nicht mehr selbst so richtig und fand es aber total toll, weil ich dachte wow, so ruhig möchte ich immer sein Und ich habe es trotzdem wieder irgendwann wieder aufgehört, vielleicht weil mir dieses da immer hingehen und so.
00:08:32: Das hat mich irgendwie glaube ich genervt.
00:08:35: Vielleicht magst du auch noch andere Gründe gegeben haben an die ich mich nicht mehr im Detail erinnere.
00:08:39: aber was ich fortgeführt hab ist das sich tatsächlich ab der Zeit eigentlich.
00:08:42: ein guter Freund hatte dann auch so eine kleine Bank für mich gezimmert selber, also so ein Bezbänkchen und das habe ich bis heute noch.
00:08:50: Und dann saß ich da auch in meinem Strändenwohnheim im Zimmerchen häufig auf dieser Bank und hab dann vor mir hingesessen in der Stille weil ich einfach gemerkt hat, dass tut mir so gut!
00:09:00: Dann habe ich mir häufig noch einen Räucherstäbchen genommen.
00:09:05: Das hat dann später irgendwie dazu geführt, dass manche sich über mich lustig gemacht haben.
00:09:09: Weil man offensichtlich dieses Räuchern noch auf dem ganzen Gang riechen konnte und das vielleicht auch falsche Alsation geweckt hat bei der einen oder anderen Person – ich weiß nicht genau!
00:09:22: Aber das war für mich ganz schön.
00:09:26: Darf ich?
00:09:27: Ja.
00:09:28: Da einmal Zwischenfragen wie bist du denn von einer sehr... wo nicht religiösen Erziehungen für den Konsumentenunterricht in die Kirche gehen, dann zu Theologiestudium ausgerechnet gekommen?
00:09:45: Ja.
00:09:45: Ich kann dir das gar nicht so genau sagen!
00:09:48: Also ich glaube, ich hatte schon früher ... Das ging auch mit einer Erfahrung zusammen, die ich mit zehn Jahren gemacht habe, wo ich also fast gestorben wäre, hatte ich irgendwie eine seltsame ... Beziehung vielleicht zum Tod bzw.
00:10:03: ich habe irgendwie so die Bezeugung gewonnen, dass dieser Tod gar nicht Schlimmes ist.
00:10:08: und ich hab auch irgendwie für mich so gespürt das durch diese Erfahrung warum auch immer ich irgendwie die Möglichkeit hätte andere Menschen zu trösten.
00:10:19: und deswegen habe ich schon sehr früh immer gedacht oh du musst dir mal irgendwie einen Beruf suchen wo du andere Leute drösten kannst.
00:10:25: also Das war, glaube ich, um die Zeit rum, wo wir auch konfirmaten Unterricht hatten.
00:10:36: Da gab es bei uns in der Schule noch so eine Berufsorientierungsphase, da sollte man irgendwie so ne Woche irgendwo halt Zeit verbringen.
00:10:44: und ich hatte mich dann auf den Verlag beworben weil ich unbedingt im Verlag arbeiten wollte, weil ich ja auch sehr gerne geschrieben habe.
00:10:50: und aber dann hat der Verlag mir abgesagt und dann war ich total sauer und enttäuscht.
00:10:58: Und dann ist mir das Einzige, was mir dann eingefallen ist.
00:11:02: Ich könnte doch total gerne im Krankenhaus sein und da Seelsorge
00:11:07: machen.".
00:11:09: Und dann habe ich da die Seelsäugerin angerufen, die Krankenhausseelsäugerin und die sagte dann zu mir ja das findet sie zwar ganz schön aber das kann nicht mit ihr mitlaufen weil da muss man extra ausgebildet sein.
00:11:22: Dafür sei ich noch viel zu jung auch um es auszuhalten usw.
00:11:26: Sie empfiehlt mir ohnehin wenn ich mal Krankenhaushälsorge machen wollte dann müsste ich ja ohne hin ins klassische Fahramt gehen.
00:11:35: Also dann habe wusste ich ja alles gar nicht, wie das so läuft.
00:11:39: Und dann hab' ich gedacht okay, dann freie jetzt einfach mal meinen Pfarrer weil ich aber eben Konfi.
00:11:43: und dann habe ich den gefragt und dann hatte der mir gesagt Ja ok wenn du Lust hast kannst du ja die Woche bei mir dann mal machen und dann hab', ich bei ihm diese Woche Macht mit ihm bin da ab und zu mit ihm irgendwo hin oder hab' mit ihm gesprochen.
00:11:57: Da hat sich eigentlich diese Idee überhaupt erst.
00:12:01: Ich glaube, verfestigt würde ich nur nicht sagen.
00:12:03: Aber jedenfalls entwickelt das sich vielleicht so was mal machen könnte.
00:12:07: und es lag also bei mir war das ja nicht so dass ich irgendwie war ja nicht im Kinderkirche oder Jugendschau oder irgendwie meine Jugend habe ich ja meistens eher über den linken Pfadfindern verbracht.
00:12:17: die waren mehr Anarchisten und da wurde auch nicht gebetet sondern halt gesungen.
00:12:22: Also das war relativ anders und deswegen war für mich diese ganze Also diese Kirche von innen, sag ich mal.
00:12:30: Die hab' ich ja gar nicht gekannt und das Einzige was sich eigentlich mit Kirchen dann assoziiert hatte war eben dieser Pfarrer den ich da kennengelernt habe und meine wahrscheinlich sehr idealistische, fantasievolle Vorstellung davon dass dieser Mensch ja regelmäßig also andere Menschen besucht und denen Trost spendet so das war irgendwie mein Bild.
00:12:50: Und da habe ich gedacht ach das will ich auch machen.
00:12:54: Wie ist es dann weitergegangen?
00:12:56: Also, du warst jetzt bei deinem Theologie-Studium.
00:13:00: Ja genau!
00:13:00: Also, Theologie Studium habe ich dann tatsächlich auch deswegen aufgenommen weil... Ich hatte noch überlegt ob ich vielleicht Psychologie lieber mache aber da gab's dann so ein Numerus Klausus und ich war dann knapp drüber glaube ich halt.
00:13:18: Und ich hätte warten müssen und ich bin sehr ungeduldig vom ... ja vom Typ her, und dann habe ich das nicht geschafft.
00:13:23: Da hab' ich gedacht, da macht's ja Theologie!
00:13:25: Das ist auch was mit Menschen.
00:13:26: also es war im Nachhinein muss man sagen vielleicht jetzt nicht mega durchdacht und reflektiert.
00:13:32: aber ich dachte halt dass es ganz spannend in Theologie macht man ja auch ganz viel so tatsächlich mit Ja man macht sich Gedanken, Philosophie ist dabei Geschichte und so fand ich alles interessant.
00:13:45: Und dann war er tatsächlich für mich nochmal ganz wesentlich dass ich dann während meinem Studium, also nach der Zwischenprüfung nochmal raus bin.
00:13:58: Also aus diesem ganzen Umfeld.
00:13:59: Ich war ja damals im evangelischen Stift in Tübingen gewohnt und da hatte ich ein Stipendium und es war sehr alles sehr behütet und so wirklich irgendwie heile Welt und irgendwie war alles klar.
00:14:11: Und ich fand's halt irgendwie... Ja das wurde mir irgendwann zu eng und viele andere haben sich auch in der Zeit von meinen Bekannten auf den Weg gemacht irgendwo anders hin in alle möglichen Länder zum Gaststudium oder Auslandstudium und ich habe da auch gedacht, du musst mal ganz woanders hin.
00:14:30: Einfach was ganz anderes!
00:14:31: Und ich hatte schon relativ lange eine starke Faszination für Russland, für die russische Kultursprache und so... Ach wow, dann hatte ich zufällig zwei Weißrussen getroffen.
00:14:44: Die waren bei uns in diesem evangelischen Stift untergebracht mit denen hatte ich mich unterhalten und von denen habe ich erfahren es gibt also diesen Austausch auch in die andere Richtung.
00:14:55: das wusste ich gar nicht hat mir auch keiner gesagt.
00:14:57: Es wurden immer alle möglichen Austausche beworben.
00:14:59: Das war der einzige über den niemand irgendein Wort verloren hatte.
00:15:03: Und dann hatte aber gedacht okay wenn die mit dem Austauscht sozusagen zu uns kommen können könnte doch ich eigentlich auch andersrum nach Weißrussland kommen.
00:15:14: Ich war dann aber irgendwie die erste, die auf die Gedanken gekommen ist und der Professor, der diesen Austausch ursprünglich ins Leben gerufen hatte.
00:15:20: Bei dem saß ich dann in der Sprechstunde oder glaube ich ziemlich irritiert und fand es irgendwie total komisch.
00:15:25: Und er hat mir auch nicht so wirklich weiter geholfen.
00:15:27: Ich habe dann aber zum Glück noch andere Leute gefunden, die sich für Orthodoxie interessiert haben, die da auch kompetent waren und die mich dann wirklich geholften haben, mich darauf zu bewerben diese ganze Formalien hinter mich zu bringen, weil das wirklich sehr schwierig war.
00:15:43: Und im Endeffekt war es aber für mich einfach dann unglaublich, ja ich sag im Nachhinein wirklich horizontal erweitert eben weil ich dort so viele Irritationen erlebt habe als ich dort war also in diesem Studium wie anders das war.
00:15:56: Das war so anders zu unserem westlichen Studium dieses, wie die Theologie gemacht haben dass sich also richtig aus einer Plase raus bin teilweise auch vielleicht etwas grausam.
00:16:09: Und ich habe dann aber nach und nach, es hat auch manchmal Jahre gebraucht bis ich manche Dinge überhaupt verstanden habe also was mich da irritiert hat und was sich da kennengelernt hab, aber eines der Dinge die mich da wirklich von Anfang an halt angezogen haben war wirklich dieses Ja, dieses Mediative der Gottesdienst ist ja bei den Orthodoxen viel länger und führt einen eben sehr schnell in andere Wusstseinszustände hinein.
00:16:33: Und dann hatte ich das Herzensgebet da das erste Mal kennengelernt und auch des Bekreuzigen und diese Kombination, dass man wirklich dann auch während einem Gottesdienste teilweise eben wirklich stundenlang geht wo man immer steht also da sitzt niemander stehen alle und dann ist man eigentlich immer nur damit beschäftigt dass man sich bekreuzigt und manchmal auch sich niederwirrt und das macht man dann so drei Stunden lang.
00:16:57: Und das macht halt irgendwas mit einem, also da habe ich einfach gemerkt es ist so anders zu diesem Verkopf, was sich im Tübingen im Studium kennengelernt hat.
00:17:07: und ja davon wollte ich dann irgendwie mehr.
00:17:10: deswegen hab ich dann später auch noch mehr recherchiert zu diesem Thema nach und nach und bin dann aber erst... Also ich habe dann festgestellt dass mir dieses Herzensgebet Ich hab's ganz oft versucht, aber irgendwas hat mir noch gefehlt.
00:17:27: Also es hat nicht so geflutscht, klingt jetzt komisch, aber irgendetwas hat noch so... Ja und dann habe ich erst während dem Ekarjat, habe ich zufällig ein paar Videos angeguckt zum Thema Ruhegebet Und da wurde eben konkret nochmal beschrieben wie man das machen könnte.
00:17:50: Das war gar nicht mal die Methode so anders sondern Diese Person hatte so eine Auswahl gegeben an Mantren.
00:17:57: Und ich hab dann gemerkt, dass mir dieses Mantra... Dieses übliche Mantra was es da gibt, das mir einfach zu lang war.
00:18:06: Irgendwie ging ich damit nicht in den Restaurants und dann habe ich einen Mantra gefunden, was kürzer war?
00:18:10: Und dieses kürzere Mantra hat dann wirklich... Ich würde sagen funktioniert.
00:18:16: also da habe ich einfach gemerkt wenn ich mich hinsetze und dieses Mantrabete Dann hilft mir das, ich sag mal ganz hoch einfach auch das Leben zu überstehen.
00:18:33: Ich hatte dann im Weckerjahr und wo ich ins Farb kommen bin wirklich auch so mehrere Realität-Shocks gleichzeitig irgendwie zu überwinden.
00:18:45: also einmal musste ich mich sehr stark mit mir und meinen ganzen Prägungen nochmal auseinandersetzen weil ich in eine sehr schwierige Ehe reingeschlittert bin.
00:18:57: Mit einem weiß Russen, der schwer Kindheitstraumatisiert war und ich habe dann im Zuge dessen auch mich mit vielen Themen bei mir selber auseinandergesetzt oder musste das quasi.
00:19:15: Gleichzeitig hatte ich dann also im Weckerjahr tatsächlich Also ich habe da alles mögliche gleichzeitig erlebt.
00:19:22: Ich hab mich scheiden lassen von diesem Mann, ich hab sexuellen Missbrauch erlebt, ich habe ganz hochgradig Manipulationen erlebt, Mishandlungen bis hin zu einer Morddrohung.
00:19:34: und also würde wirklich sagen, ich wurde da traumatisiert in der Zeit und ich hätte dieses Wikajagd – auch die anschließende Zeit an dem Fahramt – nicht geschafft, wenn ich nicht dieses Gebet gelernt
00:19:47: hätte.".
00:19:48: Und ich habe damals wirklich, ich war so einfach dankbar dafür dass ich das kennengelernt hab.
00:19:54: Weil auch zum Glück die Gelegenheit und die Zeit dann auch das wirklich zu praktizieren.
00:20:00: Also wenn wir auf Seminar waren beim BKJR hat nur häufig sehr viel Zeit rum rum.
00:20:06: also abends und morgens hatte ich immer Zeit mich auf mein Benkchen zu setzen oder auf irgendeinen Kissen und konsequent diese mindestens zwanzig Minuten dieses Gebiet zu sprechen Und auch in anderen Situationen, wo es mir einfach zu viel geworden ist.
00:20:20: Ich habe mich sofort zurückgezogen und hab dieses Gebet gesprochen... ...und bin dann dadurch halt wieder einfach zu mir selbst zurück gekommen irgendwie.
00:20:31: Ja, ich habe auch ganz stark andere Dinge noch ausprobiert in der Zeit, weil ich irgendwie dringend nach ganz viel gesucht habe was mir hilft da jetzt nicht unterzugehen oder halt irgendwie verrückt zu werden.
00:20:46: Ja, das ist ja auch eine ziemliche Belastungssituation gewesen.
00:20:50: dann zu der Zeit.
00:20:52: Hast du denn zusätzlich zu diesen Meditationsformen noch irgendwelche anderen Sachen benutzt?
00:20:58: Vielleicht auch irgendwas Psychologisches da erstmal zur Hilfe genommen in dieser Reflexionszeit?
00:21:06: Ja also auf der einen Seite habe ich tatsächlich einfach sehr viel gelesen.
00:21:09: Also das war glaube ich auch nochmal ganz wichtig Also die richtige Literatur zur richtigen Zeit gefunden.
00:21:18: Und was ich aber auch immer schon eigentlich gemacht habe, was mir aber auch erst so im Nachhinein klar geworden ist, dass er sich... Ich hab immer schon sehr gerne gemalt und gezeichnet.
00:21:27: Aber was ich dann angefangen habe war wirklich wenn ich so ganz schwierige Situationen hatte in dem Leben auch schon früher oder Dinge, also wenn es auch Liebeskummer oder irgendwas war, weil ich hab dann relativ bald angefangen das einfach zu vermahlen.
00:21:41: Also ich habe dadurch, dass ich dann gemalt hab einfach da diese ganze Energie die sich da irgendwie aufgestaut hatte ob das jetzt irgendwie Enttäuschung war, Wutrauer oder ein Schock oder was auch immer also diese ganzen Emotionen habe ich dann durch meinen Pinsel auf dieses Bild geklatscht Und das hat unglaublich viel geholfen und ich habe auch da ganz oft dann schon so eine Art Einheitserlebnisse gehabt während dem Malen.
00:22:09: Also dieses, ja so exatische Phasen wo ich dann wirklich so dachte wow alles ist gut, alles ist wunderbar!
00:22:18: Und das halt mitten im Schmerz.
00:22:20: Also dieses Ambivalente irgendwie und gleichzeitig habe ich ganz viel Tagebuch geschrieben, das habe ich eigentlich schon immer mein ganzes Leben lang immer, schon ab neun Jahren hab ich immer alles reingeschrieben was mich gestört hat oder was sich toll fand und es war mir mal ganz wichtig weil ich irgendwie sehr viel offensichtlich einfach sehr viel Emotionen hatte, sehr starke und diese mussten eben irgendwie weg oder abfließen.
00:22:50: Also richtig psychologisch, ich habe ja erzählt dass das mit der Psychoanalyse war bei mir eher katastrophal.
00:22:56: Ich hab aber schon länger Zeit an mir vorgenommen gehabt, dass sich gerne mal noch ein bisschen eine andere Psychotherapie ausprobieren würde oder machen würde in Bezug einfach auf meine Glaubenssätze die ich so seit frühester Kindheit irgendwie entwickelt habe Die vielleicht mir jetzt heute auch nicht mehr so gut tun im erwachsenen Leben.
00:23:14: Und das habe ich dann schließlich tatsächlich, es ist noch gar nicht so lange her.
00:23:19: Da hab' ich dann eher durch Glück oder so einen Psychotherapeutin kennengelernt ganz aus anderem Anlass und da habe ich einfach spontan plötzlich die Eingebungen gehabt, weißt du was?
00:23:34: Das ist der Richtige bei dem machst du jetzt!
00:23:36: Dann habe ich das ein Jahr lang mal gemacht und da war halt der Schwernpuppenabletzter auf Kognitiven Hinterfragen eben von Glaubens setzen und dann so Richtung Verhaltenstherapie, dass man sich halt auch Gedanken macht wie... Wie verhalte ich mich?
00:23:54: Wie reagiere ich auf was.
00:23:56: Aber das war alles gleichzeitig auch verkopft.
00:24:00: Und nach einer Weile habe ich gemerkt, das bringt mir unglaublich viel und ich will es auf jeden Fall weitermachen.
00:24:08: aber sag mal so, ich hatte das Gefühl, ich hab's jetzt begriffen um was es geht Es hat auch Grenzen.
00:24:16: Also ich komme da nicht wirklich weiter, manche Dinge kann ich so irgendwie nicht auflösen, nicht heilen.
00:24:22: und natürlich hatte ich auch immer also bei diesen spirituellen Methoden ist es ja auch so dass sich jetzt nicht unbedingt nur mich damit heilen wollte sondern ich wollte damit schon auch irgendwie so meiner tieferen Sehnsucht nachgehen, mich einfach mit etwas größerem zu verbinden Und da also nicht nur kurzfristig trost, sondern Prost zu beziehen, der mich halt wirklich trägt.
00:24:49: Ja das kann ich bestätigen.
00:24:51: also diese meine Erfahrung ist auch dass auf diese psychotherapeutischen Methoden ein ganz wichtiger Anteil sind und aber eben nur die eine Hälfte also wirklich auch ne wichtige Hälfe aber eben mal eine hälfte von dem was man für Heilung gut gebrauchen kann und dass das Spivituelle immer ein zweiter Schritt in meiner Arbeit und auch in meiner persönlichen Erfahrung die zweite Hälfte ist, um dann in Heilung zu kommen.
00:25:21: Um mit dem Leben das Ganze wieder auflösen zu können.
00:25:24: Da hast du aber wahrscheinlich auch noch weitere Methoden mittlerweile.
00:25:28: Von Ruhrgebet hast Du schon gesprochen von TC?
00:25:32: Was hast Du denn sonst noch an spirituellen Techniken dann weiterhin ausprobiert?
00:25:37: Ja, also ich glaube mittlerweile habe ich eine ganze Menge so durch.
00:25:40: Aber ich hab dann schon nach und nach gemerkt dass es echt wirklich auch sehr individuell wahrscheinlich verschiedene ist.
00:25:46: Also was halt einen vielleicht auch liegt und was natürlich dann einfach Effekte hat.
00:25:54: Und das ist jetzt keine Methode im engeren Sinne.
00:25:59: aber was ich tatsächlich eben nachhinein sagen muss... eine der wirksamsten Dinge war, war einfach die Frage zu stellen wer bin ich.
00:26:10: Und diese Frage habe ich ziemlich früh gestellt also schon als neunzehnjährige irgendwie weil ich mich einfach... Ich war da irgendwie irritiert weil ich irgendwie relativ früh gespürt hab dass ich das irgendwie mehr bin oder dass ich nicht die Person bin für die mich jetzt andere halten oder dass sich irgendeine andere Dimensionen mir gespürt hat als nur dieses Wesen mit dem Namen Sandra.
00:26:38: Und dieser Frage bin ich halt dann immer weiter nachgegangen und gehe eigentlich bis heute immer, immer weiter danach und da merke ich das macht viel.
00:26:49: Also beim Ruhegebet habe ich dann irgendwann mal auch festgestellt dass es da noch eine andere Version gibt.
00:26:57: Die hab' ich dann aber was lesen erstmal kennengelernt von der Cynthia Voschow wurde ich da inspiriert.
00:27:03: Das Gebet der Sammlung nennt sich das, oder Centering Prayer im Englischen.
00:27:08: Und da habe ich dann irgendwie eine Art Codewort auch geschenkt bekommen.
00:27:14: Einfach ein Wort, das überhaupt keinen Sinn ergibt und das ist insofern ganz gut weil es dann wirklich nichts mit der Ratio, nichts mit deinem Kopf oder deinen Verstand zu tun hat sondern dich eben da wirklich sofort wegführt Und ich trotzdem einen Wort eben bekommen habe, mit dem ich irgendwie emotional in Resonanz gehen kann.
00:27:36: Einfach durch die Laute!
00:27:37: Also nur eine Lautfolge und da ist jetzt der Unterschied.
00:27:42: vielleicht also Leute, die das kennen diese zwei Gebetformen, also einmal Jesus gebeten oder einmal Gebetersammlung, die sagen auch dass es schon ein Unterschied auch immer im Erleben gibt dabei weil bei diesem Gebet geht's tatsächlich ganz stark ums loslassen.
00:28:00: Also es geht eben nicht darum wie bei Mantra geht, dieses Mantra immer wieder zu wiederholen und daran in gewisser Weise festzuhalten sondern es geht hauptsächlich darum dieses Mantras eigentlich loszuwerden also abzugeben und dadurch kann es dann tatsächlich zu längeren Phasen kommen wo man wirklich nur in der Stille ist also ohne Gedanken ohne Mantra Und da habe ich bis jetzt die besten Erfahrungen damit gemacht.
00:28:33: Was auch noch dazugekommen ist, war dann seit dem Jahr zwölf oder neunzehn wo ich angefangen habe zu blocken und andere Leute kennengelernt haben auch über den Block und so.
00:28:41: da kam dann noch die Ganzkörper Meditation hinzu in der Zuge der Verbindung mit Paul Smith und dem Luke Hilli also die das Integral Christian Network gegründet haben in USA.
00:28:55: Auf Portsmouth bin ich damals gestoßen, weil er eben im Englischsprach in Raum so eines der ersten Bücher über das integrale Christum geschrieben hat.
00:29:03: Und er hatte dann zusammen mit Lukili der jetzt für ihn die Organisation ja weiterführt, nachdem Porthmouth ist ja verstorben seit einiger Zeit.
00:29:12: Und die hatten dann aber damals noch angeboten auch für uns eine deutsche Wiesbass-Gruppe zu gründen unter ihrer Anleitung und da hatte ich eben noch das Glück dabei zu sein.
00:29:23: Und diese Wiesbase Gruppe ist im Grunde genommen einfach eine Gruppe, also quasi wie einen Hauskreis nur mit dem Unterschied dass man eigentlich sehr wenig redet, also man redet schon bisschen, bringt man eben gemeinsam in der Stille und meditiert.
00:29:39: Und geht gemeinsam in den Raum, eben jenseits von Worte.
00:29:46: Das geht mithilfe einer Ganzkörpermeditation, wo man wirklich Kopf-, Herz-, Bauch- und Füße dazu nimmt und so möglichst ganzheitlich einfach zu einem wahrnehmen kommt was einem sonst nicht so leicht gelingt.
00:30:02: Genau, also das fand ich sehr inspirierend und es hat mich auch noch dazu geführt die Herzatmung wieder intensiver zu machen.
00:30:09: Also ich hatte bei dem Jesus Gebet natürlich häufig euch im Osten gelesen dass sie das kombinieren mit der Atmung ins Herz.
00:30:17: aber manche Kommentare dann von anderen spürteilen Lehrern habe ich davon ihr abgehalten oder abgeschreckt, weil es dann hieß, wenn du das machst.
00:30:27: Dann beschleunigst du deine Entwicklung ganz schnell und dann schaffst du das nicht?
00:30:31: Und dann wirst du verrückt oder irgendwas.
00:30:33: Jedenfalls hat mir das dann Angst gemacht.
00:30:35: Und dann habe ich das ziemlich lange nicht gemacht und hab das eben wirklich nur eigentlich im Grunde genommen mit dem Kopf gemacht, mir kopfgebetet.
00:30:41: und diese Ganzkompetitionen auch Gespräche mit Paul Smith selber also wo ich ihn wirklich auch noch explizit gefragt habe ob er mir rät das Herz mit einzubeziehen haben Ich dann auf meinem Weg doch mal bestärkt wieder das Herz dazu zu nehmen.
00:30:54: Und ja, das hat dann wirklich noch mal echt was verändert einfach in der Wahrnehmung.
00:31:01: Genau und ich habe genau ... Was hab' ich noch auswirkt?
00:31:06: Ich habe eine Mini-Vision-Suche gemacht weil als Mutter hatte ich da nicht mehr so viel Zeit.
00:31:09: Da konnte ich mich jetzt nicht zwei Wochen abmeldet.
00:31:11: immer wenn man sagt Tschüss!
00:31:12: Ich gehe jetzt auf Visionssuche.
00:31:14: Deswegen hatte ich dann Gelegenheit, so ne Mini Formen zu machen.
00:31:18: Das hat mich dann dazu geführt.
00:31:20: also dieses Vision suche ist ja dass dass man eigentlich klassisch drei Tage, drei Nächte allein draußen in der Natur ist.
00:31:27: Das hatte ich nicht, war wirklich nur kurz alleine draußen in einer Natur aber es hat mich doch inspiriert und ich hatte dann auch durch Paul Levy diese Form kennengelernt.
00:31:40: also das ist sehr ähnlich bei der Vision suche alles äußer eigentlich als Symbol nimmt.
00:31:45: Also nicht nur den Traum-Symbolesteute, das hatte ich schon viel länger gemacht, Träume aufschreibt und so und sich erinnert sondern dass man wirklich anfängt dieses ganze Leben diese ganze Wirklichkeit in der ich unterwegs bin auch tagsüber als eine Art Traum anzunehmen einfach mal und dann zu schauen was sich da macht wenn Ich sozusagen so näher rangehensweise habe Und das ist natürlich auch nochmal etwas ganz spannendes was dann sehr viel Entgang setzten kann.
00:32:17: Genau, dann kam noch das Holotropeatmen dazu auch den Übertagel der das gemacht hat, den ich da kennengelernt habe.
00:32:22: Der macht es ja so ein bisschen nach Stanislav Grof aber hat sich selber weiterentwickelt genau und dann... Ja also bis jetzt glaube ich wirklich sehr viel unterschiedliche Formen einfach ausprobieren.
00:32:41: Und trotzdem merke ich, es gibt Konstanten die wirklich bleiben also Dinge, die ich mal ausprobiere wo ich irgendwie schön finde so ein und wann.
00:32:48: aber es gibt auch Dinge die wirklich bleiben und dazu gehört wirklich das Jesus oder Herzensgebet was mir wirklich auch in schwierigen Situationen immer wieder hilft.
00:32:57: Ja das ist glaube ich ja auch das was uns ein bisschen verbindet dieses Herzensgebiet des Mantra über dass wir bestimmt nochmal irgendwann ein bisschen ausführlicher sprechen könnten.
00:33:10: Und es gibt auch viele andere
00:33:12: Sachen,
00:33:14: wo du jetzt benannt hast, die ich noch ganz viele Fragen hätte was das eigentlich ganz genau ist, weil ich das auch... Ich kenne ganz viele Sachen wie du gemacht hast und das ist ja auch glaube ich umgekehrt.
00:33:24: so viel für bestimmt.
00:33:26: Viele Sachen mal ins Detail gehen könnten und genauer erklären können was wir da machen wie das geht welche Wirkung das hat vielleicht sogar auch Anleitungen geben kann wie man dasselbe ausprobieren könnte.
00:33:38: Ich glaube, da haben wir auch einiges vor.
00:33:41: Danke fürs Zuhören!
00:33:42: Wir hoffen es hat dir Freude gemacht und du konntest etwas für dich
00:33:55: mitnehmen.
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